Vorn unter der Haube findet sich ein 15 Liter großer „Frunk“ (Kunstwort aus dem Englischen für Front-Kofferraum), der sich für das Ladekabel anbietet. Im Fond sind die Rücksitze verschiebbar, wodurch sich entweder mehr Beinfreiheit oder bis zu 403 Liter Kofferraumvolumen ergeben. Angeboten werden Konfigurationen mit vier oder fünf Sitzplätzen – in der Viersitzer-Version lassen sich die Lehnen zusätzlich neigen.
Die Technikbasis bildet Kias E-GMP-Plattform, allerdings in einer 400-Volt-Ausführung wie bei EV3, EV4 und EV5. Je nach Version sind verschiedene Assistenzsysteme verfügbar – darunter auch Funktionen, die sonst höheren Fahrzeugklassen vorbehalten sind: etwa eine ferngesteuerte Parkfunktion per Smartphone („Remote Smart Parking Assist Entry“), ein Frontkollisionswarner der zweiten Generation, adaptive Temporegelung oder eine Rundumsichtkamera.
Hinzu kommen Features wie ein digitaler Autoschlüssel, OTA-Updates („Over the Air“) sowie eine App-Anbindung zur Steuerung zahlreicher Fahrzeugfunktionen. Optional erhältlich ist ein Soundsystem von Harman/Kardon.
Der EV2 wird in den vier aufeinander aufbauenden Ausstattungslinien Light, Air, Earth und GT-Line angeboten. Panoramadisplay, LED-Scheinwerfer und Klimaautomatik sind schon in der Basis inbegriffen. Die Preise starten bei 26.600 Euro für den EV2 mit Standardakku in der Basisversion Light, inklusive sieben Jahre Garantie auf das Fahrzeug und acht Jahre auf den Akku. Zum Vergleich: Der ID. Polo kostet in der Einstiegsversion mit kleinerem 37-kWh-Akku rund 25.000 Euro.
Zunächst startet die Produktion mit der Standardbatterie. Die Long-Range-Variante und die sportlichere GT-Line folgen voraussichtlich ab Juni.








