„Erheblicher und wachsender Widerstand“
Neues Detail aus Infantino-Plan enthüllt – Uefa legt nach
Aktualisiert am 29.07.2026 – 16:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Plan von Gianni Infantino löst mächtig Wirbel im Fußball aus. Jetzt sickert ein weiterer Teil daraus durch.
Fifa-Präsident Gianni Infantino stellt einem Bericht zufolge den nationalen Verbänden eine Rekordsumme in Aussicht – doch die Zeit für eine Entscheidung ist knapp bemessen. Mit einem Schreiben an die 211 Mitgliedsverbände, das unter anderem der englischen Zeitung „The Times“ vorliegt, hat Infantino die Bedingungen für seine kontrovers diskutierte Reform der Fußball-Weltmeisterschaft konkretisiert.
Demnach sollen die Verbände jeweils bis zu 40 Millionen US-Dollar (rund 35 Millionen Euro) erhalten, wenn sie dem Verkauf von Anteilen an private Investoren zustimmen. Für die Entscheidung bleibt ihnen nur ein Zeitfenster von 53 Tagen – bis zum 19. September müsse eine Rückmeldung erfolgen. Im Falle einer Ablehnung würde die Fördersumme für die kommende WM-Periode auf 2,7 Milliarden Dollar sinken, was pro Verband lediglich rund 10 Millionen Dollar (8,8 Millionen Euro) bedeuten würde.
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Uefa meldet sich erneut – und sieht „wachsenden Widerstand“
Die finanzielle Diskrepanz zwischen den beiden Optionen ist erheblich und hat bereits scharfe Kritik ausgelöst. Aus Kreisen der Gegner ist von „reiner Bestechung“ die Rede. Die fehlende Transparenz im Prozess stößt mehreren Vertretern auf. „Wir hatten keinerlei Kenntnis von diesem Vorschlag und verfügen über keine konkreten Details, darunter auch nicht darüber, worin der Vorschlag tatsächlich besteht und welche Bedingungen damit verbunden sind“, erklärte etwa der englische Verband FA in einem Statement.
Auch die Uefa legte in Anbetracht der 53-tägigen Frist nach. „Das sagt alles, was man über diesen Plan wissen muss“, teilte der Kontinentalverband auf X mit. „Die Fifa darf unseren Sport nicht länger dazu nutzen, sich selbst und ihre Freunde zu bereichern. Wir können den Fußball auf die richtige Art und Weise weiterentwickeln.“
Es sei an der Zeit, „den Verbänden, Vereinen, Ligen, Spielern und Fans Vorrang einzuräumen“, rief die Uefa zum Widerstand auf. „Nach Gesprächen mit vielen Akteuren aus dem gesamten Fußball weiß die Uefa, dass es erheblichen und wachsenden Widerstand gegen das Vorhaben der Fifa gibt.“










