Landtagswahlen in Baden-Württemberg
So funktioniert ein Wahlzettel
Aktualisiert am 08.03.2026 – 03:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Am 8. März 2026 findet die erste Landtagswahl des Jahres statt, in Baden-Württemberg. Bei den Stimmzetteln gibt es in dem Bundesland eine wichtige Neuerung.
Noch bei den letzten Landtagswahlen in Baden-Württemberg (BW) hatten die Wähler eine Stimme. Bei der BW-Wahl 2026 ist das allerdings anders: Eine neue Regelung ermöglicht es den Wählern, nun zwei Kreuze auf den Stimmzettel zu setzen. Mit der Erststimme wählen sie einen Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis.
Ein Stimmzettel kann auch bei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 ungültig werden. Deshalb ist es wichtig, einige Dinge zu beachten. Der Wahlzettel ist ungültig, wenn die Stimmabgabe nicht eindeutig erkennbar ist, etwa wenn das Kreuz zwischen zwei Parteispalten gesetzt wird.
Außerdem ist der Wahlzettel ungültig, wenn er politische Anmerkungen, Smileys oder verfassungsfeindliche Symbole enthält. Bei Unklarheit entscheidet der Wahlvorstand der BW-Wahl über die Gültigkeit.
Es gibt auch hier eine neue Regelung für die BW-Wahl: Erstmals können Menschen schon ab einem Alter von 16 Jahren wählen. Somit ist Baden-Württemberg das fünfte Bundesland, in dem man vor Erreichen des 18. Lebensjahrs bei der Landtagswahl abstimmen kann.
Die Wähler erhalten ihren Stimmzettel am Wahltag im Wahllokal. Alternativ können sie ihre Stimme bereits zuvor per Briefwahl für die Landtagswahl in Baden-Württemberg abgeben. Gewählt wird, indem zwei Kreuze auf dem Stimmzettel gesetzt werden – die Stimmen werden getrennt gezählt.
Briefwähler schicken die Wahlunterlagen ans Wahllokal. Nach der Schließung der Wahllokale bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg werden zuerst die Erststimmen in den Wahlkreisen gezählt und dann die Zweitstimmen im ganzen Bundesland.
Sobald die Ergebnisse der Landtagswahl bekannt gegeben werden, steht fest, wie viele Sitze jede einzelne Partei bekommt. Das Erststimmenergebnis bestimmt, welche Politiker bei der BW-Wahl 2026 über sogenannte Landeslisten in den Landtag einziehen. Nach spätestens zwei Wochen der Wahlperiode gibt es den neuen Landtag, der einen neuen Ministerpräsidenten wählt. Dieser übernimmt dann die Verantwortung für die neue Wahlperiode.











