Nach jahrelanger Sperrung
Neue Züge auf Eifelstrecke südlich von Köln im Einsatz
15.03.2026 – 15:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal fahren wieder Züge auf der jahrelang gesperrten Eifelstrecke. Die Deutsche Bahn verkündet einen wichtigen Schritt.
Die Deutsche Bahn setzt künftig neue Züge auf der Strecke zwischen Bonn, Remagen und Ahrbrück ein. Grund dafür ist die bereits seit Jahren geplante Elekrifizierung des Streckenabschnitts, durch den die alten Dieselzüge durch elektronische Modelle ersetzt werden sollen. Bereits am Sonntag (15. März) stellt die Deutsche Bahn auf dem betroffenen Streckenabschnitt den Verkehr vollständig auf Elektrozüge um.
Der Einsatz der elektronischen Zugmodell erfolgt dabei drei Monate früher, als ursprünglich geplant. Eigentlich wollte die DB Regio die Umstellung im Juni 2026 vornehmen. Betroffen ist die Linie RB30, die Bonn über Remagen mit dem Ahrtal verbindet. Die Zugverbindung endet am Bahnhof in Ahrbrück.
Janina Monhof, Leiterin des Verkehrsvertragsmanagements bei DB Regio NRW, sagte: „Ich freue mich, dass wir schon jetzt die elektrischen Talent-2-Fahrzeuge in Betrieb nehmen können. […] Jetzt bieten wir unseren Kundinnen und Kunden eine klimafreundliche Verbindung an der Ahr.“
Die Linie RB30 fährt im Stundentakt von Bonn über Remagen ins Ahrtal. Die Linie RB32 fährt zudem wieder stündlich zwischen Remagen und Ahrbrück. Alle zwei Stunden verbindet die Linie zudem von Remagen aus Koblenz mit dem Ahrtal. Seit 2025 wird im Rahmen einer Studie zudem geprüft, ob die Bahn bis nach Adenau verlängert werden könnte. Dort liegt der weltberühmte Nürburgring, der durch einen Bahnhof ebenfalls besser angebunden wäre.
Die Wiedereröffnung war von Pendlern wie Touristen erwartet worden. Durch die jahrelange Sperrung hatte es erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr gegeben. Die ohnehin vergleichsweise schlecht angebundenen Orte in der Eifel waren im ÖPNV so noch schlechter zu erreichen.










