Neue Vorwürfe
Block soll Agenten angeheuert haben, um Richterin zu überprüfen
09.12.2025 – 12:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Wieder neue Vorwürfe gegen Christina Block: Hat sie Agenten auf eine Richterin angesetzt? Laut einem Medienbericht legen dies Chatprotokolle nahe.
Der Prozess gegen Christina Block ist seit drei Wochen ausgesetzt, am Mittwoch geht es weiter. Doch auch wenn die Verhandlung in dieser Zeit ruhte – die Vorwürfe gegen die Steakhouse-Erbin und ihre Verteidigung taten dies nicht. Nun steht ein neuer Verdacht im Raum: Die Unternehmerin soll Agenten dazu angeheuert haben, eine Richterin des Hamburger Amtsgerichts zu überprüfen.
Das geht aus einem Bericht der „Bild“ von Montag hervor. Die Zeitung beruft sich auf Chat-Protokolle in LKA-Akten – ob die Chats tatsächlich von Block stammen, ist unklar. Laut der „Bild“ halten Fahnder der Abteilung „Organisierte Kriminalität“ die Chats jedoch für glaubwürdig.
Der Hintergrund: In dem langjährigen Sorgerechtsstreit zwischen Block und ihrem Ex-Mann Stephan Hensel hat eine Familienrichterin in einem Verfahren zugunsten des Kindesvaters entschieden. Offenbar zu großem Widerwillen der Mutter: Laut „Bild“ habe sie die Richterin in einer Chatgruppe als „furchtbar“ bezeichnet und den mutmaßlichen Chef-Entführer David B. darum gebeten, sie zu überprüfen.
Das Gericht konnte sich auf t-online-Anfrage der Redaktion Hamburg nicht zu den Vorwürfen äußern.
Es wäre jedoch nicht die erste Observation und Überprüfung, die Block angeordnet haben soll: Hensel, Nebenkläger im Prozess seiner Ex-Frau, soll vor der Entführung seiner Kinder in der Silvesternacht 2023/24 monatelang observiert worden sein.
Das berichten der Vater sowie seine neue Ehefrau, die im Prozess ebenfalls als Zeugin ausgesagt hat, vor Gericht. Vor ihrem Haus in Dänemark wurden Kameras installiert. Dahinter sollen mutmaßlich Mitarbeiter der israelischen Sicherheitsfirma „Cyber Cupula“ stecken – auch hier steht Block unter Verdacht, diese angeheuert zu haben.










