Allerdings könnten die Ermittlungen auch auf zusätzliche Straftatbestände ausgeweitet werden. Nicht umsonst spricht der Staatsanwalt von „weiteren Prüfungen“, die sich nun dem wiederaufgenommenen Verfahren anschließen werden.
Die Ereignisse beim Thema digitale Gewalt gegen Frauen überschlagen sich, seitdem Collien Fernandes ihrem Ex vorwirft, über Jahre Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber mit zahlreichen Männern kommuniziert zu haben. Christian Ulmen soll laut Fernandes pornografische Inhalte, die ihr ähnelten, verbreitet haben. Es gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. Ulmen reagiert auf Anfrage nicht und lässt die Berichterstattung über seinen Anwalt als „rechtswidrig“ abstreiten.
Ob dem Schauspieler überhaupt ein Gerichtsverfahren droht, ist derzeit noch vollkommen unklar. Collien Fernandes hat sich Ende 2025 entschieden, zusätzlich zu ihrer deutschen Strafanzeige auch in ihrer Wahlheimat Spanien juristische Schritte einzuleiten. Dort erstattete sie Anzeige gegen ihren Ex-Mann – auch, weil es dort eine strengere Gesetzeslage im Hinblick auf die Tatvorwürfe gibt. Die Ermittlungen dort stehen noch ganz am Anfang.










