Nachbar spricht
Schaffner totgeprügelt – neue Details zum Verdächtigen
Aktualisiert am 13.02.2026 – 12:53 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Grieche soll den Zugbegleiter Serkan Çalar in einem Regionalexpress mit tödlichen Faustschlägen attackiert haben. Jetzt kommen neue Details zum 26-Jährigen ans Licht.
Nach der tödlichen Prügelattacke auf den Schaffner Serkan Çalar in einem Regionalexpress in Rheinland-Pfalz gibt es neue Hintergründe zum tatverdächtigen Griechen. Der 26-Jährige ist wegen Totschlags angeklagt und sitzt in Untersuchungshaft.
Ioanni V. war zuletzt in Luxemburg gemeldet. Wie die „Bild“-Zeitung am Freitag berichtete, soll er erst vor rund sechs Monaten aus Griechenland in die 3.000-Einwohner-Gemeinde Leudelingen ins Großherzogtum gezogen sein. Dort habe er ein Zimmer in einem Haus angemietet, in dem mehrere junge Menschen lebten.
Ein Zimmernachbar des Tatverdächtigen berichtete der Zeitung, V. habe immer wieder Streit gehabt. „Ioanni war ein aggressiver Typ, hinter seiner Tür war es immer laut“, so der Nachbar. Er habe sich häufig mit anderen Mitbewohnern angelegt. Er soll drei Handys besessen haben, mit verschiedenen Telefonnummern. In Deutschland soll V. dem Bericht zufolge Verwandtschaft haben. Vorstrafen liegen gegen den Mann aber nicht vor, wie die Staatsanwaltschaft Zweibrücken mitteilte.
Schon am Montagabend hatte der „Spiegel“ berichtet, V. habe sich nur wenige Stunden vor der tödlichen Prügelattacke bereits in einem anderen Zug gewalttätig verhalten. Bundespolizisten hätten den 26-Jährigen am Montag (2. Februar) um 11.50 Uhr in Kaiserslautern aus einem aus Frankreich kommenden TGV geholt. Zugbegleiter hätten die Behörden alarmiert, weil der Mann im Zug gegen eine Tür getreten habe. Da die Tür unbeschädigt blieb und der Mann über ein Ticket verfügte, blieb der Vorgang für ihn laut dem „Spiegel“ jedoch offenbar ohne strafrechtliche Folgen.











