Experimentelles Flugzeug

Nasa-Überschalljet X-59 absolviert Testflug – so geht es weiter


27.03.2026 – 14:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Jetzt auf Testflug: Dieser sieben Jahre alte Entwurf zeigt das von der Nasa in Auftrag gegebene Überschallflugzeug Lockheed Martin X-59 QueSST (kurz für Quiet SuperSonic Technology). (Quelle: Lockheed Martin/NASA/dpa/dpa)

Nach einer Panne hat der Überschalljet X-59 jetzt einen erneuten Testflug erfolgreich absolviert. So soll es mit dem experimentellen Flugzeug weitergehen.

Der zusammen mit dem Rüstungshersteller Lockheed Martin entwickelte Nasa-Überschallflieger X-59 hat seinen dritten Testflug erfolgreich absolviert. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde auf dem Kurznachrichtendienst X mit.

Der Jet sei etwa eine Stunde lang geflogen, während das Team die Leistung überprüft habe. Das Nasa-Team freue sich, den Überschalljet wieder in der Luft zu haben, hieß es.

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Nasa-Chef Jared Isaacman kündigte weitere Testflüge des experimentellen Jets an. „Wir sind wieder voll im Flugtestrhythmus“, schrieb er auf X. „Wie bei den meisten Dingen bei der Nasa wollen wir sicher und zügig vorgehen und die Ziele erreichen.“ Alles, was danach komme, solle „umso beeindruckender, ambitionierter und inspirierender sein“. Einen Tag nach dem dritten Testflug soll das Flugzeug demnach erneut in die Luft steigen.

Am 20. März endete der zweite Testflug mit einer Panne. Laut Nasa musste der Flug wegen einer Warnmeldung vorzeitig abgebrochen werden. Was die Warnung auslöste, ist nicht bekannt.

Die besondere Form des Flugzeugs soll den lauten Knall, der beim Durchbrechen der Schallmauer entsteht, auf ein dumpfes Geräusch reduzieren, das nicht lauter als das Zuschlagen einer Autotür sein soll.

Mit dieser Technologie soll eine der Haupthürden für kommerzielle Überschallflüge beseitigt werden. Diese sind wegen der Lärmbelästigung über bewohnten Gebieten seit Langem stark eingeschränkt.

Im Video | Nasa präsentiert leises Überschallflugzeug

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Quelle: t-online

Der knapp 30 Meter lange Jet ist für eine Reisegeschwindigkeit von 1.490 Kilometern pro Stunde (Mach 1,4) in einer Höhe von knapp 17.000 Metern ausgelegt. US-Verkehrsminister Sean Duffy sagte, die Entwicklung habe das Potenzial, die Art und Weise, wie die Öffentlichkeit fliegt, zu verändern.

Zuletzt hatte die Concorde als Überschall-Passagierflugzeug den Linienverkehr bedient. British Airways und Air France stellten den Betrieb jedoch 2003 ein. Gründe waren hohe Betriebskosten und sinkende Passagierzahlen nach einem tödlichen Absturz im Jahr 2000 und den Anschlägen vom 11. September 2001.

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