Erst Extremwetter – dann Sonnenbad und Aperitif
Nach „Schneewalze“ in Italien: Ort macht aus Not eine Tugend
Aktualisiert am 07.04.2026 – 12:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit der vergangenen Woche haben Schneemassen eine kleines Dorf in Italien fest im Griff. Nun haben die Bewohner aus der Not eine Tugend gemacht.
Über den kleinen Ort Capracotta in der italienischen Region Molise ist Ende März und Anfang April eine sogenannte Schneewalze hinweggefegt. In kürzester Zeit fiel über einen Meter Neuschnee. Auch durch Windverwehungen türmte sich der Schnee stellenweise 1,5 Meter und höher auf.
Zeitweise war das Dorf durch die Schneemassen von der Außenwelt abgeschnitten. Der Zugang zu der Gemeinde war über mehrere Tage nur sehr schwer bis gar nicht möglich.
Bürgermeister Candido Paglione nahm das überraschende Wetterereignis sportlich und sagte der italienischen Nachrichtenagentur Ansa scherzhaft: „Willkommen in Sibirien.“ Er sei zum Rathaus gelaufen und habe auf dem Weg dorthin die eisigen Temperaturen selbst erlebt. Zugleich betonte er, Capracotta habe sich in seinem schönsten Kleid präsentiert.
In den vergangenen Tagen hat sich die Lage in Capracotta zunehmend normalisiert. Die wichtigsten Verkehrswege wurden geräumt und die Temperaturen sind inzwischen deutlich gestiegen, sodass Tauwetter eingesetzt hat. Die Bewohner des Ortes genossen die weiße Pracht noch mal ausgiebig.
Diverse Bilder im Internet zeigten die Bewohner, wie sie die weiterhin ansehnlichen Schneehaufen als Terrassen nutzen, um das Wetter bei einem Aperitif und kurzärmligen Sonnenbad zu genießen.











