Ex-Bayern-Stürmer fassungslos

Nach Quali-Aus mit Polen: Lewandowski deutet Rücktritt an


Aktualisiert am 01.04.2026 – 00:09 UhrLesedauer: 2 Min.

Kann es nicht fassen: Robert Lewandowski im Spiel gegen Schweden. (Quelle: IMAGO/EMMA WALLSKOG/imago-images-bilder)

In Solna entwickelt sich eine echte Achterbahnfahrt. Von einem ganz späten Schock erholt sich Polen nicht mehr.

Unerbittliche Schweden haben Robert Lewandowskis Traum von einer dritten WM-Teilnahme zerstört. Die schwedische Fußball-Nationalmannschaft bezwang Polen im Playoff-Finale von Solna dank eines späten Tores 3:2 (1:1) und löste damit eines der letzten europäischen Tickets nach Amerika. In der schwierigen Gruppe F trifft Schweden im Sommer auf die Niederlande, Japan und Tunesien.

Polens Torjäger erregte nach der Partie mit einem Post bei Instagram Aufsehen – mit dem er wohl seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft andeutet: In seiner Story veröffentlichte Lewandowski ein Foto von sich selbst nach dem Spiel, wie er zum Abschied winkt, dazu spielt „Time to say Goodbye“ von Andrea Bocelli. Der 37-Jährige hat bisher 165 Länderspiele für sein Land bestritten und dabei 89 Tore erzielt.

Anthony Elanga von Newcastle United traf in Solna mit einem Traumtor zum 1:0 (19.), Teamkollege Yasin Ayari hatte den Ball mit der Hacke ebenso sehenswert vorgelegt. Nicola Zalewski (33.) gelang der polnische Ausgleich. Gustaf Lagerbielke (44.) köpfte das 2:1, Polen schlug durch Karol Swiderski (55.) erneut zurück. Topstar Viktor Gyökeres (89.) brachte Schweden schließlich zur WM.

Zum schwedischen Kader gehörten die Bundesliga-Profis Daniel Svensson (Dortmund), Mattias Svanberg (Wolfsburg) und Hugo Larsson (Frankfurt). 50.000 Zuschauer hofften aber besonders auf weitere Tore von Gyökeres – der Arsenal-Profi hatte beim 3:1 im Halbfinale gegen die Ukraine sämtliche Treffer der Schweden erzielt und wurde auch in Solna zum Helden.

Polen, bei der WM 2022 in Katar Achtelfinalist und zuvor Sieger im Playoff ebenfalls gegen Schweden, hielt mit Lewandowski dagegen. Die beiden Star-Angreifer blieben allerdings lange in Nebenrollen, zu stark fixierten sich die Abwehrreihen auf sie. Dann jedoch traf doch der bis dahin unauffällige Gyökeres entscheidend. Für Schweden, Zweiter der Heim-WM 1958, ist es die 13. Teilnahme.

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