War es Absicht?
Mutter macht gefährlichen Fund in Halloween-Süßigkeit
Aktualisiert am 01.11.2025 – 13:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Mutter findet einen Nagel in der Halloween-Süßigkeit ihrer Tochter. Jetzt muss die Polizei klären: Steckt Kinderhass dahinter?
Die Polizei hat nach der Halloween-Nacht eine gemischte Bilanz gezogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Samstagmorgen bei allen Bundesländern erfragte, blieb es überwiegend friedlich. Dennoch mussten die Beamten zu Hunderten Einsätzen ausrücken.
In Mittelfranken entdeckte eine Mutter einen zwei Zentimeter langen Nagel in der Süßigkeit ihrer zwölfjährigen Tochter. Das Mädchen habe das kleine Schokoladenei mit Füllung in Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach) gesammelt, als sie von Tür zu Tür ging, wie die Polizei mitteilte. Es sei nicht auszuschließen, dass er absichtlich hineingesteckt wurde, sagte ein Polizeisprecher.
Auch ein Produktionsfehler werde geprüft. Laut Polizei wurden die Eltern der anderen Kinder, die mit dem Mädchen unterwegs waren, verständigt. Bislang seien keine weiteren Süßigkeiten mit gefährlichen Gegenständen entdeckt worden. Verletzt wurde demnach niemand.
In Berlin war die Polizei mit rund 850 Kräften im Einsatz. In der Hauptstadt wie auch in anderen größeren Städten wurde Feuerwerk gezündet, zu größeren Zwischenfällen kam es nicht.
Im saarländischen St. Ingbert-Rohrbach hatte ein auf einen Rollator angewiesener 78-Jähriger Süßigkeiten für Kinder bereitgestellt und seine Tür unverschlossen gelassen. Ein Unbekannter betrat die Wohnung, sagte „Süßes oder Saures“, sah sich um und nahm eine Schmuckschatulle mit. Der Rentner versuchte vergeblich, den Dieb am Arm festzuhalten. In der Schatulle befand sich Schmuck im Wert von 250 bis 300 Euro.
Großen Ärger sollen junge Menschen in Stuttgart verursacht haben: Sie bewarfen laut Polizei ein Haus mit Eiern – die 55-jährige Bewohnerin verfolgte die Gruppe daraufhin bis zu deren Auto. Als die Angreifer losfuhren, habe sich die Frau vom Auto abstoßen müssen, um nicht überfahren zu werden. Dabei sei sie gestürzt und habe leichte Verletzungen erlitten.
Im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach war der Notruf zeitweise so überlastet, dass die Beamten nicht allen Anrufen sofort nachgehen konnten. Die Polizei zählte in ihrem Dienstgebiet neun Körperverletzungen und appellierte besonders an Jugendliche, „künftig rücksichtsvoller zu feiern“.










