Block-Prozess in Hamburg

Mutmaßlicher Fahrer wird befragt – kommt er überhaupt?

26.04.2026 – 17:44 UhrLesedauer: 1 Min.

Richterin Isabel Hildebrandt (hinten 4.v.l), Vorsitzende Richterin am Landgericht, verhandelt im Landgericht im Prozess wegen mutmaßlicher Kindesentführung. (Quelle: Marcus Brandt)

Am Montag wird der Block-Prozess fortgesetzt. Der mutmaßliche Fahrer der gewaltsamen Rückholaktion wird befragt. Doch es ist fraglich, ob er in Hamburg persönlich erscheint.

Im Block-Prozess befragt das Landgericht Hamburg am Montag (9.30 Uhr) einen weiteren mutmaßlichen Entführer. Er könnte den Ermittlungen zufolge einer der Fahrer der Autos in der Silvesternacht 2023/24 gewesen sein. Der Mann und drei andere Beschuldigte aus Israel hatten sich mitten im laufenden Prozess gemeldet, die Justiz gewährte ihnen für ihre Zeugenaussage sicheres Geleit. Sie müssen zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls mit einer Anklage und einem Prozess rechnen.

Die Hamburger Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, nach einem langen Sorgerechtsstreit eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihren damals zehnjährigen Sohn und die 13 Jahre alte Tochter in der Silvesternacht 2023/24 vom Wohnort ihres Ex-Manns in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette „Block House“, Eugen Block, beteuert ihre Unschuld.

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