Nicht nur an der fehlenden Genehmigung aber gibt es Kritik, hinzu kommt der Vorwurf des Interessenskonflikts. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) und die Münchner Liste hatten vergangene Woche einen umfangreichen Fragekatalog zu möglichen Interessenskonflikten eingereicht, wie die „Abendzeitung“ berichtete. „Der FC Bayern ist ein weltweit agierender Konzern mit erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung und vielfältigen Schnittstellen zur Stadt München, etwa beim Thema Verkehr, Sicherheit, Infrastruktur oder Großveranstaltungen“, hieß es dazu aus der ÖDP. „Die Nähe zwischen Stadtspitze und Vereinsführung ist offenkundig“ – auch wenn Reiter betont habe, das Amt bei den Bayern als Privatperson übernommen zu haben.
Reiter will an diesem Wochenende erneut zum Münchner Oberbürgermeister gewählt werden. Es wäre die dritte Amtszeit für den 67-Jährigen, den Umfragen deutlich vor seinen Konkurrenten von Grünen und CSU sehen. Der FC Bayern hatte Anfang Februar mitgeteilt, dass Reiter Nachfolger von Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber an der Spitze des Verwaltungsbeirates und damit auch im Aufsichtsrat wird.










