Tausende Urlauber betroffen
Kreuzfahrt-Riese streicht geplante Reisen
Aktualisiert am 31.03.2026 – 14:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Golfregion ist bei Touristen seit Jahren beliebt. Doch mit dem Iran-Krieg sind Reisen in dem Gebiet schwer planbar. Eine große Schweizer Reederei zieht jetzt Konsequenzen.
MSC Cruises hat am Montag die Orient-Saison 2026/27 mit dem Kreuzfahrtschiff „MSC World Europa“ abgesagt. Das berichteten das „Hamburger Abendblatt“ und das Onlineportal „Kreuzfahrt Aktuelles“ unter Berufung auf eine Pressemitteilung der Reederei. Gäste, die in den Nahen Osten reisen wollten, müssen jetzt umplanen.
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Die „MSC World Europa“ sollte zwischen November dieses und April nächstes Jahres eigentlich die Golfregion ansteuern. Stattdessen fahre das Schiff nun in die Karibik, meldete „Kreuzfahrt Aktuelles“. Es seien Stopps in St. Lucia, Grenada, Antigua und Barbuda, St. Kitts und Nevis, Dominica, St. Vincent und den Grenadinen sowie in St. Maarten geplant.
Gäste, die Reisen in den Nahen Osten gebucht haben, werden kontaktiert, hieß es weiter. Durch die Änderungen seien Umbuchungen auf andere Kreuzfahrten, aber auch vollständige Erstattungen möglich, versprach der Veranstalter.
Laut dem Bericht von „Kreuzfahrt Aktuelles“ ersetzt die „MSC World Europa“ die „MSC Seaview“. Diese soll in der Wintersaison statt in der Karibik nun in Brasilien und Argentinien eingesetzt werden. Bereits bestehende Karibikfahrten mit der „MSC World Seaview“ seien von den Änderungen jedoch nicht betroffen. „Es sind keinerlei Maßnahmen seitens der Gäste erforderlich“, zitierte das Branchenportal die Reederei.
Die „MSC World Europa“ soll die Golfregion erst wieder in der Wintersaison 2027/28 ansteuern. Es seien Ziele wie Dubai, Abu Dhabi, Bahrain und Doha geplant.
