„Schmerzensschreie“

Monteur wird von 70-Kilo-Bauteil erschlagen


Aktualisiert am 17.02.2026Lesedauer: 1 Min.

Arbeiter auf einer Baustelle (Symbolbild): Für einen slowenischen Arbeiter kam jede Hilfe zu spät. (Quelle: Jan Woitas/dpa/dpa-bilder)

Eine Baustelle wird einem 38-Jährigen zum Verhängnis. Die Polizei steht jetzt vor vielen offenen Fragen.

In Leipzig ist ein 38 Jahre alter Mann bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Wie eine Polizeisprecherin t-online mitteilte, sei der Mann bei „Montagearbeiten in der Rahmenkonstruktion“ von einem aus drei Metern Höhe in die Tiefe fallenden Bauteil getroffen worden. Das 70 Kilogramm schwere Teil stürzte dem Monteur auf den Kopf- und Nackenbereich.

Der Unfall ereignete sich laut Medienberichten am Montagnachmittag auf einem Betriebsgelände einer Tochterfirma der Leipziger Stadtwerke. Wie die Sprecherin weiter mitteilte, hielt sich der Mann „aus nicht ermittelbaren Gründen im gesperrten Gefahrenbereich auf“.

Der Monteur hatte die slowenische Staatsbürgerschaft und arbeitete Berichten zufolge für eine slowenische Firma, die europaweit aktiv sein soll. Er war demzufolge gerade mit der Errichtung einer Leichtmetallhalle beschäftigt.

Seine Kollegen mussten den Unfall offenbar mit ansehen. Ein Arbeiter sagte der „Bild“-Zeitung: „Seine Schmerzensschreie kriege ich nie mehr aus dem Kopf.“

Zu den Hintergründen des Unglücks machte die Polizei in Leipzig bislang keinerlei Angaben. Beamte der Kripo haben die Ermittlungen übernommen. Am Dienstag waren laut Leipziger Volkszeitung Kriminalpolizei, polizeiliche Landesdirektion und Mitarbeiter des Arbeitsschutzes zur Untersuchung vor Ort im Einsatz.

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