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Home » Mondfinsternis in Berlin heute: Genaue Uhrzeit
Deutschland

Mondfinsternis in Berlin heute: Genaue Uhrzeit

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 27, 2026
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Am Freitag

Mondfinsternis über Berlin – das könnte die Sicht verderben


Aktualisiert am 28.08.2026 – 00:08 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Partielle Mondfinsternis (Symbolbild): Am 28. August kann man das Ereignis für wenige Minuten am Himmel über Berlin beobachten. (Quelle: Patrick Pleul/dpa/dpa-bilder)

Am Freitagmorgen zieht der Mond tief durch den Erdschatten. Die Zeit, die partielle Mondfinsternis zu beobachten, ist aber knapp. So stehen die Chancen.

Am frühen Freitagmorgen, 28. August, gibt es eine partielle Mondfinsternis über Berlin. Dabei gerät ein großer Teil des Vollmonds in den Kernschatten der Erde.

Das Maximum der Finsternis wird um 6.12 Uhr erreicht. Für Beobachter in der Hauptstadt ist das denkbar knapp: Bereits fünf Minuten später, um 6.17 Uhr, geht der Mond unter.

Die Finsternis erreicht eine Magnitude von 0,930. Sie bleibt damit partiell – der Mond taucht nicht vollständig in den Kernschatten der Erde ein. Für Berliner kommt eine zusätzliche Schwierigkeit hinzu: Ausgerechnet während der stärksten Verdunkelung befindet sich der Mond extrem dicht am Horizont.

So läuft die partielle Mondfinsternis in Berlin ab

Die ersten Anzeichen beginnen bereits um 3.23 Uhr. Dann berührt der Halbschatten der Erde den Mond. Diese Phase ist mit bloßem Auge allerdings nur schwer wahrzunehmen.

Deutlich interessanter wird es ab 4.33 Uhr: Dann erreicht der Kernschatten der Erde die Mondscheibe und die eigentliche partielle Finsternis beginnt. Zu diesem Zeitpunkt steht der Mond noch vergleichsweise hoch am Himmel im Südwesten, sodass er gut zu sehen ist. Der vom Kernschatten erfasste Teil kann dabei rötlich erscheinen.

Um 6.12 Uhr folgt schließlich das Maximum. Dann steht der Mond in Berlin nur noch extrem knapp über dem Horizont im Westsüdwesten – so tief, dass er fast schon im Untergehen begriffen ist. Schon um 6.17 Uhr verschwindet er unter dem Horizont. Die für Berlin sichtbare Finsternis dauert damit insgesamt zwei Stunden und 53 Minuten.

Mondfinsternis: Freie Sicht nach Westsüdwesten entscheidend

Die extrem geringe Höhe des Mondes zum Zeitpunkt des Maximums macht die Beobachtung in Berlin besonders schwierig. Mit nur 0,3 Grad über dem Horizont steht er praktisch direkt am Rand der Sichtlinie – der Vollmond selbst wirkt am Himmel etwa doppelt so groß. Schon Gebäude, Bäume oder selbst leichte Dunstschichten können deshalb ausreichen, um den Blick auf das Ereignis zu verdecken.

Auch Dunst oder tief liegende Wolken können dafür sorgen, dass der bereits stark verdunkelte Mond kurz vor seinem Untergang kaum noch zu erkennen ist. Wegen der Horizontnähe sollte man also am besten einen Standort mit freier Sicht oder eine höher gelegene Position einnehmen.

Wer das Maximum beobachten möchte, sollte seinen Platz deshalb nicht erst kurz nach 6 Uhr suchen. Sinnvoll ist ein Standort mit möglichst unverbautem Blick Richtung Westsüdwesten. Eine besonders dunkle Umgebung ist dagegen weniger entscheidend als ein freier Horizont.

Ob das Wetter mitspielt, ist nicht sicher: Laut dem Portal „wetter.com“ ziehen in Berlin morgens Wolkenfelder durch. Demnach soll es zwischen 6 und 7 Uhr stark bewölt sein. Statistisch sind die Voraussetzungen in Berlin ohnehin eher durchwachsen: Nach Angaben des Portals „Timeanddate“ war der 28. August seit dem Jahr 2000 in 67 Prozent der Jahre in Berlin bewölkt.

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