Weil Köppen während der gut zwei Wochen Dschungelcamp keine klare Haltung zu Gil Ofarim positioniert hat, warfen ihm viele Zuschauende vor, er habe seine eigenen Werte verloren. Köppen sprach in diesem Zusammenhang von vielen Anteilen, die einen Menschen ausmachen. Bei ihm seien das unter anderem sein Beruf und sein Privatleben, wobei beides manchmal ineinander übergehen würde. Diese Anteile hätten unterschiedliche Wertesysteme, zwar mit gleicher Basis, aber verschiedenen Ausprägungen. Er versuche so auch auf andere Menschen zu blicken. Schwierig würde es werden, wenn man einzelne Werteansprüche von eigenen Anteilen in sich selbst mit anderen messen würde. Die Welt sei nicht schwarz und weiß und man müsse sich irgendwo in der Mitte im Grau treffen, schloss Köppen seine Überlegungen ab.
Am vergangenen Sonntag zeigte RTL „Das Nachspiel“, bei dem alle Camper aus dem Dschungel nocheinmal aufeinandertrafen. Am Ende der Sendung äußerte sich Köppen und erklärte, er habe sich im Nachhinein geärgert, dass er Ofarim nicht mit verschiedenen Dingen konfrontiert habe. Deswegen stellte er nun beim Nachspiel mehrere Fragen unter anderem auch die, ob Ofarim bewusst Zweifel gesät hätte, bezüglich seiner Lüge von 2021 in Leipzig.
