Mutmaßlicher Femizid in Frankreich
Bei Routinestopp: Polizei findet verstümmelte Frau in Kofferraum
Aktualisiert am 25.09.2026 – 11:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Wochenende meldet sich Larissa S. das letzte Mal bei ihrer Mutter. Wenige Tage später ist sie tot.
Am Montag hat die französische Polizei in Südfrankreich einen schockierenden Fund gemacht: Wie mehrere Medien berichten, hielten Zollbeamte auf einem Rastplatz einen Mann an. Im Kofferraum des Wagens hätten sie eine zerstückelte Frauenleiche gefunden.
Laut Medienberichten handelt es sich bei der Toten um das brasilianischstämmige Model Larissa S. Sie habe bereits seit drei Jahren in Nizza gelebt. Die 25-Jährige soll in der Vergangenheit mit dem 29-jährigen Fahrer des Autos in einer Beziehung gewesen sein.
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Die Polizei sei auf den 29-Jährigen aufmerksam geworden, weil er sich an der Raststätte auffällig verhielt. Die Leiche der 25-Jährigen soll sich versteckt unter einer Plastikplane befunden haben. Laut Medienberichten war sie stark verstümmelt.
Bluttat in Frankreich: Ex-Freund bestreitet die Vorwürfe
Der brasilianische Sender Globo berichtet, dass die Beziehung der beiden nur fünf Monate gedauert haben soll. S. habe sie beendet, als sie herausfand, dass ihr Ex Verbindungen zur organisierten Kriminalität habe.
Das Lokalmedium „Nice-Martin“ berichtete, dass S. bereits vor dem Fund als verschwunden gemeldet worden war – wohl von dem 29-Jährigen, der sich bei der Polizei lediglich als ein Freund ausgab. Laut Globo habe das Opfer am Sonntag zuletzt auf eine Nachricht ihrer Mutter reagiert.
Laut Staatsanwaltschaft wurde die Wohnung der Frau wohl erst vor Kurzem gereinigt. Wie französische Medien schreiben, wurde der Mann am Dienstag einem Richter vorgeführt. Er bestreite die Vorwürfe.
Wenn eine Frau aufgrund ihres Geschlechts getötet wird, spricht man von einem Femizid.