Küchentipp im Video
So pellen Sie Eier in wenigen Sekunden
Aktualisiert am 02.04.2026 – 08:07 UhrLesedauer: 3 Min.
Player wird geladen
Ob Frühstücksei oder Buffet-Deko: Gekochte Eier sauber zu pellen ist eine Kunst für sich. Mit den richtigen Methoden gelingt es in Sekunden.
Gekochte Eier lassen sich selten problemlos pellen: Das Eiweiß klebt an der Schale und das Ei reißt ein. Dies gilt häufig auch für hart gekochte Eier, trotz Abschreckens gelingt das Pellen nicht. Eine wesentliche Rolle hierbei spielt das Alter.
Im Video oben oder hier sehen Sie drei einfache Tricks, mit denen sich diese Probleme umgehen lassen.
Sehr frische Eier haben nur eine kleine Luftblase im Inneren, Eihaut und Schale sind eng miteinander verbunden. Beim Abpellen kleben beide Häute noch an der Schale fest, wodurch das durch das Kochen festgewordene Eiklar mit abreißt.
Es spielt keine Rolle, ob Sie Ihre Eier hart- oder weichkochen. Je älter Eier werden, desto mehr Luft dringt durch die Schale nach innen, gleichzeitig treten Kohlenstoffdioxid und Wasser aus. Dies führt zu einem Lösen der beiden Eihäute voneinander, das innere Häutchen haftet am Eiklar, das äußere an der Schale. Hierdurch lassen sich die Eier besser abpellen. Aus diesem Grund sollten Sie keine legefrischen Eier kochen und abpellen, erst nach drei bis fünf Tagen haben sich die beiden Eihäute leicht voneinander getrennt.
Es ist ein Irrglaube, dass Sie Eier unbedingt kalt abschrecken müssen, damit sich die Schale besser lösen lässt. Das Abschrecken dient bei weich gekochten Eiern vielmehr dazu, dass das Innere Eigelb nicht durch die noch bestehende Hitze nachgart und sich verfestigt. Kurz abgeschreckt bleibt das Eigelb bei entsprechender Kochzeit flüssig.
Zudem können Sie die Eier besser anfassen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Ein hart gekochtes Ei hingegen sollte nicht abgeschreckt werden, wenn es nicht sofort verzehrt wird. Das eindringende Wasser schwemmt Bakterien unter die Schale, die schnell zu Zersetzungsprozessen führen.
Ganz frische Eier sinken auf den Boden einer mit Wasser gefüllten Schale, da die Luftkammer im Inneren noch sehr klein ist. Je älter die Eier werden, desto mehr beginnen sie, sich im Wasser aufzurichten, da das Luftvolumen im Inneren zugenommen hat.
Dies können Sie auch durch ein schnelles Drehen um die eigene Achse prüfen. Je frischer das Ei, desto schneller dreht es sich um sich selbst. Mit zunehmendem Alter lässt das vergrößerte Luftvolumen die Eier trudeln.
Schütteln Sie Ihre Eier und achten auf das entstehende Geräusch. Bei frischen Eiern werden Sie fast nichts hören, da das Innerer beinahe komplett mit Eigelb und Eiklar ausgefüllt ist. Erst die vergrößerte Luftblase gibt dem Eigelb und Eiklar genügend Raum, sich beim Schütteln zu bewegen, was Sie dann deutlich hören können.











