Bei ProSieben
Dieser Sci-Fi-Western-Thriller verbindet drei Genres auf ungewöhnliche Weise
22.07.2026 – 11:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Genremix statt geradliniger Sci-Fi: Mit „Prey“ entwickelte sich die „Predator“-Reihe weiter und erweitert ihre Zielgruppe auf clevere Art und Weise.
Als Arnold Schwarzenegger 1987 gegen den außerirdischen Kopfgeldjäger in den Kampf zog, war die Richtung klar: harte Action und schonungsloses Gemetzel. Das Recht des Stärkeren dominierte. Teil 5 der „Predator“-Reihe bricht mit dieser Tradition. Stattdessen bedient er sich bei diversen Genre-Elementen und zeigt sich so deutlich vielfältiger.
Darum geht es in „Prey“
Im Stamm der Comanchen zeichnen sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts Veränderungen ab. Die junge Naru (Amber Midthunder) erlernt die Kunst des Jagens und Kämpfens, was für Frauen in ihrem Stamm eher ungewöhnlich und selten ist. Während Naru ihre Kampffähigkeiten ausbaut, soll ihr Bruder Taabe (Dakota Beavers) zum Stammesführer ernannt werden.
Doch eine plötzliche Bedrohung fordert Narus Mut heraus. Denn die Jägerin macht eine Entdeckung, die ihre schlimmsten Ängste übertrifft: außerirdische Eindringlinge mit hochmodernen Waffen haben sich in der Region der Comanchen niedergelassen.
Wie sehenswert ist „Prey“?
Die internationale Filmdatenbank „IMDb“ vergibt für „Prey“ 7,1 von 10 möglichen Punkten. Auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ erhält das epische Sci-Fi-Spektakel von den Kritikern eine hohe Bewertung von 94 Prozent. Auf Zuschauerseite fällt die Zustimmung etwas geringer aus, aber sie liegt mit 74 Prozent noch deutlich über der Hälfte.
Die Vorgeschichte zur „Predator“-Reihe läuft am Freitag, 24. Juli 2026, um 20.15 Uhr bei ProSieben. Wer den Sci-Fi-Film verpasst, kann ihn alternativ bei Disney+ kostenfrei im Abo streamen.
Noch kein Abonnent? Das ganze Paket an Streamingdiensten können Sie auch bei Magenta bekommen. Mit Magenta TV erhalten Sie Disney+, Netflix, RTL+, Apple TV, Dazn, Paramount+ und Wow zum Vorteilspreis in einem Abo.
Fortsetzung mit Genre-Erweiterung
Obwohl die Handlung von „Prey“ klassisch und geradlinig bleibt, wie das Filmmagazin „Kino & Co.“ berichtet, schätzen Fans die Art und Weise, wie die Reihe fortgeführt wurde. Regisseur Dan Trachtenberg hätte das Drehbuch mit weiteren Ideen gespickt, aber hielt sich im Sinne der Chance auf eine weitere Fortsetzung zurück.
Stattdessen mixte Trachtenberg Horror und Western zu einem spannenden Abenteuer zusammen und besann sich auf den Überlebensfokus. Statt mit Maschinengewehren kämpft Hauptfigur Naru mit Pfeil und Bogen, was die Kluft zwischen Jäger und Gejagtem vergrößert. Indigene Stämme gegen Invasoren aus dem All: Dan Trachtenberg schuf ein ungleiches Duell, was die Spannungsschraube enorm anzog. Ein Versuch, der überzeugte.
Erfahren Sie mehr zu unseren Affiliate-Links
Wenn Sie über diese Links einkaufen, erhalten wir eine Provision, die unsere redaktionelle Arbeit unterstützt. Der Preis für Sie bleibt unverändert. Diese Affiliate-Links sind durch ein
