Mittlerweile gelöscht
Castor-Transport: Ministerium zeigt wohl versehentlich geheime Route
21.03.2026 – 08:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Eigentlich sind die Routen von Castor-Transporten streng geheim. Nun wurde die Strecke wohl doch veröffentlicht – und das von einem Ministerium.
Das Bundesverkehrsministerium hat offenbar eine streng geheime Route für einen Castor-Transport veröffentlicht. Wie der WDR berichtet, stellte das Ministerium eine 170 Kilomter lange Route für eine Drohnenverbotszone ins Netz, die von Jülich nach Ahaus führt – genau die Strecke des gerichtlich gebilligten Transports.
So war ab dem späten Donnerstagabend auf der „Digitalen Plattform Unbemannte Luftfahrt“ (Dipul.de) eine Flugverbotszone für Drohnen „wegen eines polizeilichen Einsatzes in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht. Die gilt seit Freitag bis zum 27. März. Nach einer WDR-Anfrage löschte das Ministerium die Karte wieder.
Der veröffentlichte Streckenverlauf kursierte bereits in der Vergangenheit als mögliche Route für den Transport durch Nordrhein-Westfalen. Es ist die kürzeste Route zwischen Jülich und Ahaus über die Autobahnen.
Weil die Transporte von hochradioaktivem Material ein potenzielles Anschlagsziel sind, ist der Streckenverlauf eigentlich als Verschlusssache eingestuft.










