In Bolivien

Militärmaschine stürzt ab – dann regnet es Geld

Aktualisiert am 28.02.2026 – 03:54 UhrLesedauer: 1 Min.

Rettungskräfte suchen in den Trümmern des Flugzeugs in Bolivien nach Opfern. (Quelle: Claudia Morales)

In Bolivien ist ein Militärflugzeug abgestürzt. An Bord hatte es offenbar eine größere Summe Bargeld.

Bei einem Flugzeugunglück in Bolivien sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die Militärmaschine der bolivianischen Luftwaffe sei bei der Landung von der Piste abgekommen und vollständig zerstört worden, berichtete unter anderem die Tageszeitung „El Deber“ unter Berufung auf die Feuerwehr. Dutzende Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden. Nach ersten Berichten wurden zudem etwa 15 Fahrzeuge am Unglücksort beschädigt oder zerstört. Am Bord des Flugzeugs befand sich offenbar eine größere Menge neuer Banknoten, die beim Aufprall verstreut wurden.

„Unter den betroffenen Fahrzeugen befinden sich Kleinbusse, Privatwagen und sogar ein Sattelzug, die beim Absturz des Flugzeugs in der Gegend getroffen wurden. Einige Fahrzeuge wurden zu einem Haufen Schrott zerquetscht, und unter den Trümmern befinden sich Tote“, zitierte „La Razón“ den nationalen Feuerwehrdirektor Pavel Tovar.

Er schloss demnach nicht aus, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Die Ursache des Unglücks war zunächst unbekannt. Nach lokalen TV-Berichten soll das Wetter zum Zeitpunkt des Unglück schlecht gewesen sein.

Den Berichten zufolge transportierte das Flugzeug Geld, das ins Landesinner gebracht werden sollte. Am Unglücksort versammelte sich eine große Menschenmenge und versuchte, Geldscheine an sich zu nehmen. Einsatzkräfte setzten demnach Wasser und Tränengas ein, um die Menge zu zerstreuen und die Kontrolle wiederherzustellen. Wie viel Geld an Bord war, wurde nicht genannt.

Der Flughafen wurde für den Flugverkehr gesperrt. Die bolivianische Nationalbank kündigte an, sich später zu dem Unglück äußern zu wollen.

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