IndyCar-Debüt in Florida
Ralf Schumacher kritisiert Micks USA-Wechsel
27.02.2026 – 07:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Mick Schumacher startet in der IndyCar-Serie, doch sein Onkel Ralf sieht den Wechsel skeptisch. Dabei hebt er besondere Risiken hervor.
Mick Schumacher hat sich entschieden, in die IndyCar-Serie zu wechseln und wird am Sonntag in St. Petersburg (USA/Florida) sein Debüt geben. Sein Onkel Ralf Schumacher bezeichnete diesen Schritt als „unnötig“. Gleichzeitig erklärte er in einer Gesprächsrunde mit Sky, dass die Durchschnittsgeschwindigkeiten von 360 km/h in der Serie gefährlicher seien als bei Formel-1-Rennen.
Ralf Schumacher hätte Mick lieber weiter bei Alpine in der Langstrecken-WM oder in der Formel 1 gesehen. „Mit diesem Schritt ist diese Tür auch zu“, sagte der 50-Jährige und betonte, dass stets neue Talente nachrücken und auf ihre Chance in der Formel 1 lauern.
Der Sky-Experte sieht generell wenig Perspektive für den deutschen Nachwuchs in der Formel 1. „Wir werden in absehbarer Zukunft keine Formel-1-Fahrer haben“, sagte er und nannte als Gründe unter anderem fehlende Kartbahnen aufgrund von Naturschutzauflagen.
Aktuell ist mit Nico Hülkenberg nur noch ein deutscher Stammfahrer in der Königsklasse vertreten. Ein Grand Prix in Deutschland fand zuletzt 2020 auf dem Nürburgring statt, allerdings nur als Corona-Ersatzveranstaltung.
