„Sehnsucht nach körperlicher Liebe bleibt“
Michaela May spricht über Intimität nach 20 Jahren Ehe
02.03.2026 – 18:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Michaela May genießt seit 20 Jahren ihr Eheleben mit Bernd Schadewald. Nun erklärt sie das Geheimnis ihrer Beziehung. Ein Gedanke lässt sie dabei nicht los.
Seit über 20 Jahren teilt Michaela May ihr Leben mit Bernd Schadewald. Die beiden feiern in diesem Sommer bereits ihren 20. Hochzeitstag. Nun hat die Schauspielerin der Zeitschrift „Bunte“ erzählt, was aus ihrer Sicht der Schlüssel einer funktionierenden Ehe sei.
Körperliche Nähe sei für May das Fundament einer Beziehung. Die Intimität im Laufe der Zeit verändere sich aber. „Vielleicht macht der Körper bestimmte Dinge nicht mehr so wie in jungen Jahren und wird langsamer. Aber die Sehnsucht nach körperlicher Liebe bleibt“, sagte May. An Zuneigung zu ihrem Mann mangele es ihr auch nach all den Jahren nicht: „Ich möchte den Menschen ganz und gar, mit Haut und Haar!“
Vor ihrer Ehe mit Schadewald war May 23 Jahre lang mit Jack Schiffer verheiratet. Auch er habe bis heute einen besonderen Platz in ihrem Herzen. „Vor Bernd war mein erster Mann auch eine große Liebe. Ich hätte ihn sonst nicht geheiratet und diese zwei großartigen Kinder mit ihm bekommen. Das ist auch ein Geschenk.“
Aus dieser Ehe stammen Mays Töchter Alexandra und Lilian. Beide arbeiten ebenfalls als Schauspielerinnen. May empfindet das zweimalige Erleben der Liebe als Geschenk: „Ich freue mich, dass ich Liebe erfahre, und bin dankbar, dass ich mich zweimal so verlieben durfte.“
Dennoch lässt sie ein Gedanke nicht los: Es ist die Vorstellung, ihren jetzigen Mann zu verlieren. „Die endgültige Einsamkeit – nach bei uns inzwischen 20 Jahren – ist schon etwas, was mich niederstrecken würde“, sagte May. Sie sei in ihrem Leben noch nie ohne Partner gewesen.
Ein Gedanke, den ihr Mann nicht verstehen kann. „Er kann es nicht nachempfinden, wie es mir in der Einsamkeit geht“, so die 73-Jährige. Wenn ihr Mann vor ihr sterben würde, käme May mit dem Alleinsein nur ganz schwer zurecht. Ihr Mann blende das Thema Tod grundsätzlich aus und wolle nicht darüber reden. May selbst hingegen fürchte sich nicht vor dem Sterben: „Ich habe mehr Angst vor einer Premiere als vor dem Tod.“
