Trotz neuer Aufträge
Neue Verluste: Meyer Werft kommt nicht aus der Krise
05.06.2026 – 15:34 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Meyer Werft meldet tiefrote Zahlen. Es sind vor allem die Folgen einer Altlast. Denn die Auftragslage ist gut.
Der Meyer Werft im niedersächsischen Papenburg machen neue Verluste zu schaffen. Nach einem Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ schloss das Unternehmen das Jahr 2024 mit einem Minus von 569 Millionen Euro ab. Eine gewaltige Summe. Erst vor zwei Jahren waren Bund und das Land Niedersachsen bei der Werft eingestiegen und hatten insgesamt 400 Millionen Euro eingebracht.
Bei der Werft läuft ein Sanierungsplan bis 2028. Die Orderbücher sind gut bestückt. Doch kämpft der Betrieb immer noch mit einer Altlast. Die Corona-Pandemie macht der auf Kreuzfahrtschiffe spezialisierten Wert zu schaffen. Die Pandemie hatte alle Touren gestoppt, das schmerzte auch den Schiffsbauer in Niedersachsen.
Die Geschichte der Meyer Werft reicht bis ins Jahr 1795 zurück, heute gehört auch die Neptun Werft in Rostock zum Verbund. Doch machten steigende Energiepreise und hohe Lohnkosten dem Unternehmen zu schaffen. So wurden auch defizitäre Aufträge angenommen.
Zudem könnte die Werft von steigenden Ausgaben für Rüstungsprodukte wie Schiffe profitieren.










