Marius Borg Høiby in Untersuchungshaft

Mette-Marits Sohn muss sein Gefängnis verlassen


Aktualisiert am 26.05.2026 – 17:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Marius Borg Høiby: Der Sohn von Mette-Marit wartet auf seine Urteilsverkündung. (Quelle: IMAGO/Royalportraits Europe/Bernard Rubsamen / Bestimage)

Lange hatte Marius Borg Høiby darum gekämpft, aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden. Damit ist er gescheitert. Sein Gefängnis kann er möglicherweise dennoch bald verlassen.

Wie die norwegische Zeitung „Se og Hør“ berichtet, könnte der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit dem Osloer Gefängnis Mitte Juni den Rücken kehren. Allerdings bedeutet das nicht, dass er freikommt. Der Grund hat mit der Haftanstalt selbst zu tun.

Denn das Osloer Gefängnis, in dem der 29-Jährige derzeit untergebracht ist, soll dem Bericht zufolge ab Mitte Juni geräumt und geschlossen werden. Die Haftanstalt in Oslo wurde 1851 in Betrieb genommen. Sie ist seit mehreren Jahren eines der größten Untersuchungsgefängnisse Norwegens und bietet Platz für gut 240 Insassen.

Unklar ist jedoch, ob und wie das Marius Borg Høiby tatsächlich betrifft. Sein Urteil soll am 15. Juni verkündet werden. Die Zeitung „Se og Hør“ schreibt: Für „Marius Borg Høiby bedeutet dies, dass er in ein anderes Gefängnis verlegt werden muss, falls die Untersuchungshaft nach der Urteilsverkündung verlängert wird.“

  • „Extrem wenig menschlichen Kontakt“: Mette-Marits Sohn ist gescheitert: Er muss im Gefängnis bleiben
  • Termin für Urteilsverkündung steht: Schon bald wird über Marius Borg Høibys Zukunft entschieden

Mehrere Frauen erheben schwere Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby. Es geht unter anderem um sexuellen Missbrauch und körperliche Gewalt. Er stand deswegen schon vor Gericht. Der Prozess ist mittlerweile vorbei, nun wartet er im Gefängnis auf die Urteilsverkündung. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und sieben Monate Haft, die Verteidigung plädiert für eine Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren.

Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin hatte zwischendurch Anträge gestellt, die Haftanstalt mit Fußfesseln verlassen zu dürfen. Er begründete das unter anderem damit, dass er in Einzelhaft sitze und „extrem wenig menschlichen Kontakt“ habe. Er wolle näher bei seiner Familie und seinen Freunden sein. Seinen Gefängnisalltag bezeichnete er als „ziemlich hart“. Die Anträge wurden jedoch abgelehnt.

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