„Geh duschen“
Marius Borg Høiby gibt zu: Mette-Marit warnte ihn vor Festnahme
06.03.2026 – 17:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Nachdem er seiner Ex-Freundin gegenüber gewalttätig geworden war, wurde Marius Borg Høiby festgenommen. Seine Mutter Mette-Marit wusste vorab Bescheid.
Am 6. März fand der 21. Prozesstag im Verfahren gegen Marius Borg Høiby statt. Dabei rückt die Nacht ins Zentrum, die alles ins Rollen brachte: der 4. August 2024. Bereits am Vortag hatte Mette-Marits Sohn ausgesagt, war dabei mehrfach in Tränen ausgebrochen und hatte um eine Pause gebeten. Nun beschrieb er detailliert die Ereignisse jener Nacht – und brachte dabei auch seine Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, ins Spiel.
Laut seiner Aussage verließ er nach einem eskalierten Streit seine damalige Freundin und ging zu einem Freund. Dort habe er nach eigenen Angaben Kokain genommen und einen Spaziergang unternommen. Dann rief Kronprinzessin Mette-Marit an. Ihren Anruf nahm er an, wie er laut „Verdens Gang“ vor Gericht erklärte, obwohl er das normalerweise nicht tue, wenn er „in so einem Zustand“ sei. Seine Mutter habe ihn darüber informiert, dass die Polizei sie kontaktiert habe und er möglicherweise bald festgenommen werde.
Kurz darauf hätten sich Beamte bei ihm gemeldet und ihn gebeten, sich zur Festnahme an der Jansløkka-Schule einzufinden. Er habe zugestimmt. Die Sache sollte kein Aufsehen erregen. Vor der Fahrt zur Polizei habe seine Mutter ihm noch gesagt: „Geh duschen und zieh keine Kleidung an, die nach Alkohol riecht.“
Im Gerichtssaal äußerte er sich auch zu Berichten über seine Mutter: Die Vorwürfe aus der Presse gegen Kronprinzessin Mette-Marit bezeichnete er als „das Dümmste, was ich je in meinem Leben gehört habe“.
Auch über seine Ex-Freundin, die wegen ihres Wohnorts im Stadtteil Frogner in den Medien als „Frogner-Frau“ bezeichnet wird, sprach Høiby. Er gab zu, sie an jenem Abend geschlagen, beschimpft und gewürgt zu haben. Trotz wiederholter häuslicher Gewalt blieb der Kontakt zwischen beiden bestehen. Zwischendurch brach die Frau den Kontakt ab. In einem Fall soll Høiby sie daraufhin 172 Mal angerufen und ihr geschrieben haben.
Während der Ermittlungen gegen ihn soll Høiby Hunderte Male gegen ein Kontaktverbot zu ihr verstoßen haben. Im Dezember 2025 bat die Frau die Polizei laut Bericht selbst darum, das gegen Høiby verhängte Besuchsverbot aufzuheben. Dem wurde jedoch nicht stattgegeben.
Während die Gerichtsverhandlung schon lief, schickte er ihr nach eigenen Angaben zum Valentinstag über einen Freund Blumen und schrieb ihr einen Brief. Auch das gab er am Freitag vor Gericht zu.











