Mit Haakon gesichtet
Kronprinzessin Mette-Marit kurzzeitig in Osloer Uni-Klinik
04.06.2026 – 18:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Die 52-Jährige wird seit Monaten auf eine mögliche Lungentransplantation vorbereitet. Der Grund für ihren Krankenhausbesuch war aber zunächst unklar. Sie verlässt die Klinik nach kurzer Zeit wieder.
Die schwer kranke norwegische Kronprinzessin Mette-Marit war Berichten zufolge am Donnerstag kurzzeitig im Krankenhaus. Der Nachrichtenagentur NTB zufolge wurde die 52-Jährige am Nachmittag in Begleitung ihrer Tochter, Prinzessin Ingrid Alexandra, und ihres Mannes, Kronprinz Haakon, beim Betreten der Universitätsklinik in Oslo gesehen. Etwa zweieinhalb Stunden später verließen die drei das Krankenhaus wieder.
Der Grund für ihren Krankenhausbesuch war zunächst unklar. Dem Sender NRK zufolge trug sie eine Sauerstoffflasche auf dem Rücken. Haakon hatte seine Japanreise kurzfristig abgebrochen und dies mit dem Gesundheitszustand seiner Frau begründet, so NRK. Auf einer aktuellen Aufnahme ist er gemeinsam mit seiner Frau vor der Klinik zu sehen.
Auch Prinzessin Ingrid Alexandra kehrte aus Sorge um ihre schwer kranke Mutter vorläufig aus Australien, wo sie seit dem vergangenen Sommer studiert, in ihre Heimat Norwegen zurück. Ihr Vater Haakon sagte norwegischen Journalisten im Rahmen seines dreitägigen offiziellen Besuchs in Japan in Bezug auf die Pläne seiner Tochter: „Wie lange sie zu Hause bleiben wird, das müssen wir sehen.“
Mette-Marit hat eine schwere Lungenfibrose und wird seit Monaten auf eine mögliche Lungentransplantation vorbereitet. Laut NTB kann diese Operation nur in der Universitätsklinik in Oslo durchgeführt werden. Spenderlungen sind aber sehr rar. Ob und wann die Personen auf der Warteliste eine Transplantation erhalten, wird demnach sehr kurzfristig entschieden.










