Nach Epstein-Enthüllungen

Nächster Rückschlag für Kronprinzessin Mette-Marit


Aktualisiert am 14.03.2026 – 11:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Prinzessin Mette-Marit: Immer mehr Organisationen trennen sich von der Norwegerin wegen ihrer früheren Verbindungen zu Epstein. (Quelle: PPE via www.imago-images.de)

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit verliert eine weitere Schirmherrschaft. Damit zieht bereits die dritte Organisation Konsequenzen aus den Epstein-Enthüllungen.

Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen gerät im Zuge der Enthüllungen um ihre Freundschaft zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weiter unter Druck. Nach den Organisationen „Sex and Society“ und „Council for Mental Health“ hat nun auch „Det Norske Jentekor“ (Auf Deutsch: „Der Norwegische Mädchenchor“) seine Zusammenarbeit mit der 52-Jährigen vorerst eingestellt. Seit 2017 war Mette-Marit dort als Schirmherrin tätig.

Wie das norwegische Medium „TV2“ berichtet, hat der Verein in einem Brief, der an die Sängerinnen, Eltern und Erziehungsberechtigten ging, seinen Unmut über Mette-Marits Umgang mit den Enthüllungen beschrieben. So habe die frühere Freundschaft zwischen Mette-Marit und Jeffrey Epstein „zu Unruhe in der Organisation geführt“. Problematisch sei besonders der Umstand, dass sich die Kronprinzessin zu der Sachlage nicht erklärt habe.

Genau dies wird ihr jetzt zum Verhängnis. Der Verein soll sich explizit gewünscht haben, dass sich Mette-Marit persönlich zu Wort meldet – doch dies tat sie nicht. Laut dem Brief wurde der Ehefrau von Thronfolger Haakon bis zum 12. März die Möglichkeit eingeräumt, „selbst Stellung zu beziehen“. Da dies nicht geschehen sei, wolle man die Zusammenarbeit beenden: „Die Unruhe hält an, und vor diesem Hintergrund empfiehlt der Vorstand, dass ‚Det Norske Jentekor‘ die königliche Schirmherrschaft beendet.“

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