In Süditalien
Mehrere Meter Schnee türmen sich in beliebtem Touristenziel
Aktualisiert am 27.04.2026 – 11:43 UhrLesedauer: 1 Min.
Zu Beginn des Jahres wird Süditalien von starken Unwettern getroffen. Auf Sizilien lassen sich die Spuren davon noch immer begutachten.
Auf Sizilien lässt sich aktuell ein besonderes Naturschauspiel beobachten: Am Südhang des Ätna türmen sich mehrere Meter Schnee und lassen den größten aktiven Vulkan Europas eher an einen Alpengipfel erinnern. Das dokumentierte das Touristikunternehmen „Etnativ“ am Wochenende mit mehreren Bildern auf Instagram. Auch auf aktuellen Webcam-Bildern sind Schneemassen auf dem Vulkan zu erkennen.
Trotz der Jahreszeit und der südlichen Lage herrschen in einer Höhe von etwa 2.600 Metern auf dem Ätna noch immer winterliche Temperaturen. Obwohl das für den Vulkan nicht untypisch ist, sind die Schneemengen laut „Etnativ“ trotzdem ungewöhnlich hoch.
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Ursache für die enormen Schneemengen ist laut „Etnative“ der extreme Winter. Vor allem in den ersten Monaten des Jahres 2026 habe es viel Niederschlag gegeben – der Zyklon „Harry“ habe Unwetter im ganzen Süden von Italien verursacht. Auf dem Ätna kam es in der Folge zu starken Schneefällen. Wie „Etnative“ berichtete, sind die windbedingten Ablagerungen stellenweise sogar über sechs Meter hoch.
Der höchste Punkt des Ätna liegt etwa 3.400 Meter über Normalnull. Er gilt als einer der größten aktiven Vulkane der Welt. Er ist touristisch gut erschlossen. So gibt es etwa Angebote für Wanderungen, Wein- oder Jeep-Touren.









