Irre Schlussphase im WM-Achtelfinale
Argentinien dreht 0:2-Rückstand und ist weiter
Aktualisiert am 07.07.2026 – 20:23 UhrLesedauer: 3 Min.
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Lange liegt Argentinien im WM-Achtelfinale im Rückstand. Die Hoffnung ist gering, bis Lionel Messi und seine Teamkollegen die Partie doch noch drehen. Der achtmalige Weltfußballer stellt dennoch einen traurigen Rekord auf.
Lionel Messi und Argentinien haben das WM-Achtelfinale gegen Ägypten nach 0:2-Rückstand gedreht und siegen noch 3:2 (0:1). In der Anfangsviertelstunde ging Ägypten durch Yasser Ibrahim (15.) in Führung. Kurz später hatte Messi selbst die Chance per Elfmeter (21.) auszugleichen. Er vergab jedoch den zweiten Strafstoß im laufenden Turnier und stellt damit einen Negativrekord auf.
Auch im zweiten Durchgang lief es lange gegen Argentinien. Erst zählte ein ägyptischer Treffer nicht (58.), dann erhöhte Mostafa Ziko doch (67.). Dennoch war es nicht der letzte WM-Auftritt von Messi. In einer verrückten Schlussphase drehte Argentinien durch Christian Romero (79.), Messi selbst (83.) und Enzo Fernández (90.+2) doch noch die Partie und steht im Viertelfinale.
So lief das Spiel
Nach einer Viertelstunde des aneinander Gewöhnens platzte Ägypten plötzlich mit einer Flanke in die Messi-Party. Die landete auf dem Kopf von Ibrahim, der sich in der Luft gegen Lisandro Martínez viel zu leicht durchgesetzt hatte. Was folgte, war ägyptische Ekstase und argentinische Schock-Starre. Diese hielt auch noch eine Weile an.
Denn als Haissem Hassan vier Minuten später Nicolás Tagliafico im Strafraum foulte und Schiedsrichter François Letexier Elfmeter pfiff, patzte ausgerechnet Messi. Mit einem unplatzierten Schuss in der 21. Minute machte er Mostafa Shobeir die Arbeit leicht. Es war bereits Messis zweiter verschossener Elfmeter in dieser Endrunde, zuvor hatte er gegen Österreich in der Gruppenphase nicht getroffen.
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Dennoch hätte Argentinien bereits vor der Pause ausgleichen müssen. Doch Alexis Mac Allister (28.) und Julian Álvarez (39.) wurden durch überragende Paraden von Shobeir im Jubel ausgebremst. Und Messi traf per Freistoß aus gut 25 Metern lediglich den Pfosten.
Der frühere Bundesliga-Profi Mohamed Zidan hatte vor dem Spiel betont, im Spiel der Ägypter dürfe es nicht um das Herz, sondern um die Disziplin gehen. „Wir dürfen vor dem Strafraum kein Foul machen“, sagte der 41-malige Nationalspieler bei MagentaTV. „Wir müssen träumen. Manchmal gehen Träume in Erfüllung.“










