Großeinsatz im Saarland
Messerattacke in Regionalzug: 18-Jährige verletzt
Aktualisiert am 25.03.2026 – 18:45 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Menschen geraten in einem Zug aneinander, die Situation eskaliert. Kurz darauf muss einer von beiden ins Krankenhaus gebracht werden.
In einem Regionalzug im Saarland ist am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr eine 18-Jährige durch ein Messer verletzt worden. Das berichtete die „Saarbrücker Zeitung“ unter Berufung auf einen Sprecher der Polizei. Zuvor sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihr und einem 21-jährigen Mann gekommen, hieß es weiter. Daraufhin habe er sie attackiert.
Der Vorfall habe sich in Höhe des Bahnhofs Sulzbach ereignet, erklärte er weiter. Der Tatverdächtige soll laut dem Sprecher noch im Zug festgenommen worden sein. Bundespolizisten, die sich zufällig in dem Zug befanden, sollen den Angreifer überwältigt und im Anschluss in Gewahrsam genommen haben. Er befinde sich derzeit auf einer Polizeidienststelle, berichtete das Lokalmedium „SR.de“
Die Frau sei nach der Attacke in eine Klinik gebracht worden. Augenzeugen berichteten davon, dass sie sehr stark geblutet habe. Wie es ihr geht, ist laut Polizeiangaben aktuell unklar.
Die Beamten seien mit einem Großaufgebot angerückt und hätten den Bahnhof gesperrt, hieß es weiter. Die Behörden gehen nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass sich Täter und Opfer bereits vor der Tat kannten. Gegenwärtig sollen Polizisten im Zug und am Bahnsteig Zeugen befragen, hieß es weiter.
Der Zug soll auf dem Weg nach St. Wendel im Saarland gewesen sein. Notfallseelsorger seien im Einsatz, um sich um die Passagiere zu kümmern. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.










