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Home » Merz tauscht auch Verkehrsminister aus
Politik

Merz tauscht auch Verkehrsminister aus

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 24, 2026
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Merz tauscht auch Verkehrsminister aus

Patrick Schnieder

Merz tauscht auch Verkehrsminister aus


Aktualisiert am 24.07.2026 – 08:32 UhrLesedauer: 2 Min.

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Patrick Schnieder (Archivbild): Der CDU-Politiker ist bei Bundeskanzler Friedrich Merz offenbar in Ungnade gefallen. (Quelle: IMAGO/ESDES.Pictures, Bernd Elmenthaler/imago)

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Der Regierungsumbau von Merz zieht noch weitere Kreise. Medieninformationen zufolge wird ein weiterer Ministerposten frei.

Bundeskanzler Friedrich Merz entlässt auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Partei- und Koalitionskreisen. Zuvor hatten die „Bild“-Zeitung und „Table.Briefings“ darüber berichtet. Damit kommt ein weiterer Posten zu dem aktuellen Umbau der Regierung hinzu. Nachfolger soll CDU-Finanzpolitiker Fritz Güntzler werden, so die „Bild“. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es derzeit noch nicht.

Der Grund für den Wechsel Schnieders ist „Bild“ zufolge Merz‘ anhaltende Unzufriedenheit mit der Amtsführung des Bundesverkehrsministers, insbesondere bei den Themen Schienennetz und Infrastruktur. Der Kanzler sei vom ausbleibenden Fortschritt im Verkehrsministerium „zunehmend genervt“. Trotz seines Milliarden-Etats habe Schnieder die tiefgreifenden Probleme nicht in den Griff bekommen.

  • Umbau in der Regierung: Nachfolgerin von Thorsten Frei steht wohl fest
  • Merz und der fehlende Instinkt: Warum der Kanzler in der Spahn-Krise patzt

Schnieder setzte durchaus Akzente bei der Bahn. Eine Schlüsselrolle bei der Sanierung soll die neue Bahnchefin Evelyn Palla spielen, die im vergangenen Jahr Nachfolgerin von Richard Lutz wurde. Noch immer aber sind viele Züge unpünktlich, bei der Sanierung hochbelasteter Strecken gab es Verzögerungen.

Bei dem schuldenfinanzierten Sondervermögen zur Modernisierung der Infrastruktur liegt der Fokus darauf, das Schienennetz und Brücken zu sanieren. Für den Neu- und Ausbau von Autobahnen oder Bahnstrecken aber fehlen in den kommenden Jahren viele Milliarden – denn dafür kommt das Geld aus dem Kern-Bundeshaushalt, dessen Lage aber angespannt ist.

Merz will sich um 9 Uhr zur Kabinettsumbildung äußern

Für Aufsehen sorgten im vergangenen September Berichte aus dem Verkehrsministerium, dass es wegen Milliardenlücken zu Verzögerungen bei Neu- und Ausbauprojekten bei Autobahnen und Bundesstraßen kommen könnte. Für Bundesländer kursierten Listen, für welche Projekte genau keine Baufreigaben erteilt werden könnten – und in welchem Wahlkreis diese liegen. Nicht nur im Finanzministerium kam das nicht gut an. Die Spitzen der Koalition vereinbarten dann aber zusätzliche Gelder. Bundeskanzler Merz sagte: „Alles, was baureif ist, wird gebaut.“

Um 9 Uhr will Merz sich zur Kabinettsumbildung äußern. Dass Kanzleramtschef Thorsten Frei den zurückgetretenen Fraktionschef Jens Spahn ablösen soll, hatte Merz schon am Mittwoch angekündigt. Gesundheitsministerin Nina Warken soll auf Freis Posten im Kanzleramt wechseln, Carsten Linnemann, aktuell CDU-Generalsekretär, soll auf Warken im Gesundheitsministerium folgen. Linnemanns Posten als CDU-Manager soll die bisherige Schatzmeisterin der Partei, Franziska Hoppermann, übernehmen. Der bisherige Parlamentarische Staatssekretär im Digitalministerium, Philipp Amthor (CDU), soll den Staatsminister für die Bund-Länder-Beziehungen, Michael Meister, im Kanzleramt ablösen.

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