Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot kommentierte: „Das ungarische Volk hat entschieden, einen Schlussstrich unter eine Macht zu ziehen, die sich zulasten der europäischen Souveränität in der Zerschlagung des Rechtsstaates und von Grundfreiheiten, Desinformation und Absprachen mit Russland verirrt hat.“

Der Grünen-Europaabgeordnete Daniel Freund sagte, der sich abzeichnende Wahlerfolg Magyars sei das Ende von Orbáns „korruptem Mafiastaat“. „Damit schicken die Ungarinnen und Ungarn ein Signal in die Welt, dass die AfD, Le Pen und die Regierung im Weißen Haus mit Schrecken vernehmen werden“, so Freund. Seit Jahren eiferten sie Orbán nach und hätten im Wahlkampf alles für ihn gegeben. „Dennoch ist die Ikone der illiberalen Europafeinde nun gescheitert – an der desaströsen Wirtschaft, der Korruption und an seinem eigenen unfairen Wahlsystem.“

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