Uni-Essen im Preisvergleich

Frankfurter Mensen gehören zu den teuersten Deutschlands

11.09.2026 – 19:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Essen in einer Mensa (Symbolbild): Frankfurt gehört beim Speiseangebot zu den teuersten Uni-Standorten in Deutschland. (Quelle: via imago-images.de/imago)

Studierende zahlen in Frankfurt weitaus mehr für ihr Essen als in den meisten anderen Hochschulstädten. Dabei findet sich ausgerechnet hier auch das günstigste Gericht.

Wer in Frankfurt studiert und regelmäßig in der Mensa isst, muss vergleichsweise tief in die Tasche greifen. Einer Auswertung des Gesundheitsanbieters Voy zufolge kostet ein Mensagericht in der Stadt durchschnittlich 4,57 Euro. Damit landet Frankfurt unter den untersuchten Hochschulstädten auf dem zweitteuersten Platz. Nur in Hamburg ist das Essen demnach mit durchschnittlich 4,71 Euro noch teurer.

Zum Vergleich: Über alle untersuchten Städte hinweg lag der Durchschnitt bei 3,66 Euro. Besonders günstig schnitten Heidelberg und Potsdam mit jeweils rund 2,90 Euro ab.

Ein Frankfurter Standort fällt besonders auf

Noch deutlicher wird der Unterschied beim Blick auf einzelne Mensen. Der Sommergarten in Frankfurt kommt in der Untersuchung auf einen Durchschnittspreis von 7,36 Euro pro Gericht. Bundesweit waren demnach nur zwei untersuchte Standorte noch teurer: eine Cafeteria in Jena und eine Mensa in Wuppertal.

Doch Frankfurt landet in der Auswertung nicht nur am teuren Ende der Skala. Das günstigste Einzelgericht der gesamten Untersuchung wurde ebenfalls hier gefunden: In der Cafeteria Bockenheim kostete eine Geflügelbrühe mit Kichererbsen laut Voy 1,30 Euro.

Pflanzliche Gerichte schneiden günstiger ab

Für die Untersuchung wertete Voy nach eigenen Angaben 2.419 Gerichte an Hochschulen in 38 Städten aus. Erfasst wurden Speisepläne zwischen Ende April und Mitte Mai 2026. Grundlage waren Daten der Plattform iMensa.de. Die Ergebnisse sind somit keine offizielle Preisstatistik der Hochschulen oder Studierendenwerke.

Dabei zeigte sich auch ein Unterschied nach Art der Gerichte: Vegane und vegetarische Angebote waren im bundesweiten Durchschnitt günstiger als Mahlzeiten mit Fleisch oder Fisch.

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