Mehr Anschlüsse qua vor fünf Jahren: Bye bye, Festnetz? Von wegen! | Leben & Wissen

In den USA stirbt dies gute Ehefrau Telefon aus. 2004 hatten noch mehr qua 90 von Hundert welcher Haushalte vereinen klassischen Festnetz-Umsteigemöglichkeit, inzwischen sind es nicht mal mehr 40 von Hundert. Und wie sieht es in Deutschland aus? Wird es ebenfalls hier immer häufiger „Kein Umsteigemöglichkeit unter dieser Nummer!“ heißen?

Mehr Anschlüsse qua 2015

Die Statistiken dazu sind frappant. Solange bis 2015 nahm die Zahl welcher Anschlüsse tatsächlich ebenfalls hierzulande ab. Doch seitdem steigt sie wieder munter an. Rund zehn von Hundert Zuwachs verbuchte welcher Markt in den vergangenen sieben Jahren. Heute nach sich ziehen wieder 85 von Hundert aller Haushalte, ergo stolze 38,3 Mio., vereinen Festnetz-Umsteigemöglichkeit.

Sind wir Deutschen Retro-Fans? Lieber nicht. Denn nur noch etwa 330 000 dieser Leitungen münden in analoge oder ISDN-Anschlüsse. Die restlichen 38 Mio. sind vor allem Web-Zugänge. Die Zahl welcher Gesprächsminuten hat sich in den vergangenen 20 Jahren halbiert. Um im gleichen Zeitraum die Evolution welcher Datennutzung zu charakterisieren, braucht man Begriffe, die man sonst nur hört, wenn Donald Duck dies Vermögen seines Onkels Dagobert beschreibt.

Rund 100 Milliarden Gigabyte rauschten im vergangenen Jahr durch die deutschen Kabel- und DSL-Netze. Dies ist etwa dies 20-Fache dessen, welches per Mobilfunk veräußern wird. Wer sich unter all den Bytes nichts vorstellen kann: Dies Festnetz-Volumen entspricht etwa vier Mio. Jahren Netflixgucken.

Umsteigemöglichkeit nicht verpassen

Doch im Rahmen aller Umsteigemöglichkeit-Freude sollten zwei Pipapo nicht unerwähnt bleiben: Zum Ersten wäre da welcher grundsätzliche Nachteil welcher modernen Technologie im Gegensatz zu welcher guten alten Kupferleitung. Während Telefone früher ebenfalls ohne Strom funktioniert, geht im digitalen Netzwerk ohne Leistungsabgabe gar nichts mehr. Selbst ein Notruf ist unmöglich, wenn im Haus welcher Strom ausfällt.

Im gleichen Sinne wenn die Telekom schon munter buddelt – in Deutschland gibt es immer noch viel zu wenige welcher modernen Glasfaser-Anschlüsse

Foto: Staatskanzlei Saarland

Und viel wichtiger: Zwischen aller Begeisterung fürs Festnetz sind wir Deutschen natürlich ebenfalls mal wieder Zukunftsmuffel. Nur drei von Hundert unserer Anschlüsse nutzen schon moderne Glasfaser-Technologie, die perspektivisch irgendwann mal in jedem Haushalt verfügbar sein sollte. Damit liegen wir im Europa-Vergleich uff einem peinlichen viertletzten Sportstätte.

Es hat ergo nicht nur Vorteile, wenn sich Ehefrau Technologien heftige Menstruationsblutung halten.

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