Flüge gestrichen
Streik bei Lufthansa: Mehr als ein Viertel fällt aus
Aktualisiert am 12.02.2026 – 11:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Streik bei Deutschlands größter Airline trifft auch München. Sowohl Langstrecken- als auch Kurstreckenverbindungen sind gestrichen.
Die Lufthansa wird am Donnerstag bestreikt. Das hat auch am Münchner Flughafen massive Auswirkungen. Wie Lufthansa mitteilt, wurden am Airport in der bayerischen Haupftstadt 275 Flüge annuliert. Das ist mehr als ein Viertel der airlineübergreifend 920 dort für Donnerstag geplanten Flugbewegungen.
So wurden am Donnerstagmorgen Flüge nach Frankfurt, Berlin und nach Brüssel, die jeweils um 7 Uhr abheben sollten, gestrichen. Auch die Verbindung um 7.20 Uhr nach Düsseldorf ist gestrichen. Ebenso ein Flug nach Frankfurt (8 Uhr) sowie einer nach Malaga (8.25 Uhr) und Madrid (8.30 Uhr).
Fluggästen wird empfohlen, sich vor ihrer Anreise zum Flughafen über den aktuellen Flugstatus bei Lufthansa zu informieren. Der Münchner Flughafen ist mit weltweit 137 Zielen nach Frankfurt das zweite Drehkreuz der Lufthansa für den internationalen Flugverke
Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) und Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben seit Mitternacht für die Crews der Lufthansa für Donnerstag, 12. Februar, zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die rund 4.800 Piloten streiken bei Lufthansa und der Frachttochter Lufthansa Cargo für höhere Betriebsrenten.
Die Flugbegleiter wollen mit einem Warnstreik Tarifverhandlungen zu mehreren Themen erzwingen. Hier hat die Gewerkschaft Ufo auch das Personal der von der Schließung bedrohten Regionaltochter Lufthansa Cityline zum Ausstand aufgerufen. Der Vorstand hat die Forderungen zurückgewiesen. Andere Konzerngesellschaften sollen nicht bestreikt werden.
Weitere Protestaktionen in der Zukunft sind nicht ausgeschlossen: „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch nicht sagen, ob dieser Warnstreik der letzte sein wird“, sagte Ufo-Chef Joachim Vazquez Bürger am Münchner Flughafen. „Das kommt darauf an, wie das Management auf diesen Streik reagiert. Sollte da ein Umdenken stattfinden, werden wir jederzeit an den Verhandlungstisch zurückkehren.“
