Kritik auch an Infantino
„Katastrophe“: Iran-Kapitän attackiert die Fifa
27.06.2026 – 13:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Mehdi Taremi rechnet nach dem 1:1 gegen Ägypten öffentlich mit der Fifa ab – wegen Einreisebeschränkungen und verweigerten Visa für Betreuer. Ein Versprechen von Fifa-Chef Infantino bleibt offenbar uneingelöst.
Irans Kapitän Mehdi Taremi hat die Fifa nach dem WM-Gruppenspiel gegen Ägypten scharf angegriffen. Die iranische Nationalmannschaft muss für jedes Spiel aus ihrem Quartier im mexikanischen Tijuana in die USA einreisen – und mehrere Betreuer und Funktionäre haben bis heute kein US-Visum erhalten.
Iranische Verbandsvertreter haben die Maßnahmen als Benachteiligung kritisiert. Taremi legte nach dem Spiel im WM-Stadion von Seattle nach: „Das liegt in der Verantwortung der Fifa. Sie müssen hier jedes kleine Problem lösen, aber unseres konnten Sie von Anfang an nicht lösen.“
Im Video | Tor-Drama in der Nachspielzeit
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Fifa-Chef Gianni Infantino sei nach der ersten WM-Partie gegen Neuseeland in die Kabine gekommen, berichtete Taremi. Er habe der Mannschaft eine Verbesserung der Bedingungen versprochen. An den Einreisebedingungen und den Visa-Problemen für die Betreuer habe sich seitdem jedoch nichts geändert. Taremis Urteil fiel knapp aus: „Es ist eine Katastrophen-Weltmeisterschaft.“
Sportlich steht der Iran nach der Vorrunde mit drei Punkten und ausgeglichenem Torverhältnis auf dem dritten Platz seiner Gruppe. Ob sich das Team als einer der besten acht Gruppendritten für das Sechzehntelfinale qualifiziert, ist noch offen – drei Gruppen haben ihre letzten Vorrundenspiele noch nicht ausgetragen.










