Bayern-Boss über verletzten Torwart
Karriereende von Neuer? „Kann ich nicht beurteilen“
09.03.2026 – 16:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Gleich zweimal zog sich Manuel Neuer innerhlab kurzer Zeit einen Muskelfaserriss zu. Ein Indiz für ein nahendes Karriereende? Das sagt Bayerns Sportvorstand Max Eberl.
Für Sportvorstand Max Eberl ändert die erneute Verletzung von Kapitän Manuel Neuer noch nichts an der verabredeten Zukunftsplanung mit dem früheren Fußball-Nationaltorhüter. „Was es mit ihm macht, kann ich nicht beurteilen“, sagte Eberl vor dem Abflug des deutschen Rekordmeisters zum Champions-League-Spiel bei Atalanta Bergamo an diesem Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei t-online). „Für uns ändert sich die Situation nicht“, versicherte er.
Neuer hatte sich im ersten Spiel nach einem Muskelfaserriss am vergangenen Freitag gegen Borussia Mönchengladbach gleich wieder an der linken Wade verletzt. Er werde „nicht ewig lange“ ausfallen, berichtete Eberl: „Ich möchte keine Zeit sagen, um keinen Druck aufzubauen. Er soll es in Ruhe auskurieren.“ Die Verletzungsanfälligkeit des 39-jährigen Neuers nimmt im höheren Alter zu.
Im Achtelfinal-Hinspiel gegen Bergamo wird wieder Jonas Urbig im Tor stehen. Der Vertrag von Neuer läuft im Sommer aus, die Zukunft des Weltmeisters von 2014 ist darüber hinaus offen. „Wir wissen, in welchem Alter Manu ist. Wir haben immer gesagt, jetzt soll er erst mal 40 Jahre werden Ende März. Und dann werden wir uns in Ruhe hinsetzen und sprechen“, sagte Eberl.
„Dann muss er uns sagen, wie er sich fühlt, wie er drauf ist. Und wir müssen für uns entscheiden, wie es dann weitergeht. Er hat bisher eine herausragende Saison gespielt, er ist ein Toptorwart“, erklärte der Sportvorstand, der zudem versicherte: „Aber mit der (jetzigen) Verletzung ändert sich gar nichts für uns.“ Man werde am Ende eine Entscheidung „zusammen fällen mit Manu“.










