Nach rund 140 Jahren

Maschinenhersteller Lomma ist insolvent


Aktualisiert am 25.03.2026 – 12:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Schild am Amtsgericht Dresden (Archivfoto): Hier wurde am Donnerstag ein FDP-Politiker verurteilt.

Schild am Amtsgericht Dresden (Archivfoto): Hier stellte der Maschinenhersteller Lomma einen Antrag auf Insolvenz. (Quelle: xcitepress/imago-images-bilder)

Die deutsche Wirtschaft schwächelt, ein Unternehmen nach dem nächsten knickt ein und wird zahlungsunfähig. Jetzt trifft es ein Traditionsunternehmen aus Sachsen.

Die Fahrzeug- und Modulbau Lomma GmbH aus dem sächsischen Lommatzsch hat Insolvenz angemeldet. Das geht aus einem Eintrag auf dem Portal „Insolvenzbekanntmachungen“ hervor. Demnach hat der Landmaschinenhersteller den Antrag auf Insolvenz bereits am 11. März beim zuständigen Amtsgericht Dresden gestellt.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Christian Heintze bestellt. Dieser ist seit über 20 Jahren in der Insolvenzverwaltung und Restrukturierungsberatung tätig.

Wie die „Sächsische Zeitung“ berichtet, ist der rund 140 Jahre alte Traditionsbetrieb damit bereits zum fünften Mal seit der Wende zahlungsunfähig. Die neue Insolvenz habe sich zudem über Monate angedeutet.

Zuletzt sei Lomma nach einer Insolvenz im Jahr 2023 neu gestartet, berichtet wiederum die „Bauernzeitung“. Das Unternehmen beschäftigt seitdem rund 40 Mitarbeiter. Ob und wie es in Zukunft mit dem Unternehmen weitergehen soll, ist derzeit noch unklar.

Nach eigenen Angaben ist die 1884 gegründete Firma in den Bereichen Flugfeldtechnik, Landtechnik und Auftragsfertigung aktiv. Landwirten dürften vor allem Anhänger sowie Acker- und Wiesenwalzen von Lomma bekannt sein.

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