Radikale Entscheidung
Ex-„Sturm der Liebe“-Star Martin Walde bezieht Arbeitslosengeld
Aktualisiert am 07.03.2026 – 04:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Noch ist Martin Walde bei „Sturm der Liebe“ als Tierarzt Dr. Vincent Ritter zu sehen. Doch inzwischen ist er ausgestiegen – für seine Tochter.
Um seine Vaterrolle genießen zu können, traf Martin Walde eine radikale Entscheidung. Er gab seinen Job bei „Sturm der Liebe“ auf und bezieht derzeit Arbeitslosengeld. Im Podcast „Ein Zimmer für uns allein“ sprach er über diesen Schritt.
Der Schauspieler lebt in Berlin. Die Telenovela „Sturm der Liebe“, bei der er 2023 als Dr. Vincent Ritter einstieg, wird allerdings in München gedreht. Um angesichts des Pendelns mehr Zeit mit seiner inzwischen viereinhalbjährigen Tochter verbringen zu können, hatte Walde zunächst um einen speziellen Arbeitsrhythmus gebeten.
„Ich habe gesagt, ich brauche eine ganze Woche frei und kann drei Wochen arbeiten. Das ist in einer Soap eigentlich nicht möglich“, so der Serienstar im Podcast. Dann habe man seinem Wunsch jedoch tatsächlich stattgegeben. Dabei hatte Walde eigentlich einen ganz anderen Plan: „Ich wollte so tun, als hätte ich einen Deal angeboten, aber ich wollte eigentlich raus.“
Seinen Ausstieg habe er somit noch ein Jahr vor sich hergeschoben und in dieser Zeit gemerkt, wie sehr ihm der Alltag mit seiner Tochter fehlt. „Dann habe ich noch eine Staffel durchgezogen. Ich habe viel geweint, ich war sehr viel unglücklich und ich wollte weg. Ich war heilfroh, als ich es dann endlich konnte“, erzählte Walde.
Mit dieser Entscheidung habe er nicht nur einen Traum, sondern auch ein sicheres Einkommen aufgegeben. „Ich beziehe gerade noch Arbeitslosengeld I und wenn das ausgelaufen ist, dann suche ich mir in Berlin einen stinknormalen Job“, sagte der 38-Jährige. Eine Tätigkeit als Schulhelfer oder Erziehungshelfer würde ihm gefallen.
Dass er somit seinen eigenen Schauspieltraum aufgeben muss, ist für Martin Walde gut zu verschmerzen. „Meine Tochter zu begleiten, ist ein größerer Traum, als mich selbst zu verwirklichen“, betonte er abschließend.
