Besondere WM-Konstellation
Absprache vor Gruppenfinale? Trainer beziehen klar Stellung
Aktualisiert am 24.06.2026 – 09:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei einem Remis in Vancouver würde sowohl Kanada als auch die Schweiz weiterkommen. Was dieses Szenario angeht, sind beide Trainer einer Meinung – auch wegen eines Details im Turnierplan.
Am Mittwoch treffen Kanada und die Schweiz in Vancouver im letzten Gruppenspiel der WM aufeinander (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online). Ein Unentschieden würde beiden Teams das Sechzehntelfinale sichern – doch die Trainer beider Mannschaften haben Spekulationen über diesbezügliche Absprachen klar zurückgewiesen.
Kanada-Trainer Jesse Marsch stellte klar: „Der schlechteste Weg zu einem Unentschieden ist, darauf zu spielen. Du musst auf Sieg spielen. Wir werden mit der Mentalität und der Taktik ins Spiel gehen, auf Sieg zu spielen.“ Auch der Schweizer Trainer Murat Yakin forderte den Gruppensieg.
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Für Kanada würde schon ein Remis für Platz eins reichen. Der Gruppensieger spielt erst am 2. Juli wieder – erneut in Vancouver, mit einer Pause von über einer Woche. Als Gruppenzweiter geht es bereits am Sonntag (21 Uhr) in Inglewood bei Los Angeles gegen den Zweiten der Gruppe A. Tschechien oder Südkorea wären mögliche Gegner.
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Schweiz-Verteidiger Manuel Akanji brachte das Dilemma auf den Punkt: „Ich will Gruppenerster werden, aber ich präferiere es, wenn ich weniger Tage Pause habe.“ Yakin sah das anders. Der Schweizer Trainer sagte: „Wenn wir Erster sind, gibt es drei, vier Tage mehr Erholungszeit. Das ist immer ein großer Vorteil.“ Als Gruppensieger bekäme das jeweilige Team es mit einem der acht besten Dritten zu tun.
Der ehemalige Leipzig-Trainer Marsch äußerte sich zudem zum Gegner: „Unser Respekt vor der Schweiz ist riesengroß. Ich weiß, wie viel Qualität sie haben. Ich habe auch Murat Yakins Karriere verfolgt. Er ist ein großartiger Trainer.“










