Hintergrund der kostenlosen Übertragung ist ein Deal zwischen RTL und Pay-TV-Sender Sky. Der darin verankerten Free-TV-Sublizenzierung zufolge dürfen bis zu zehn Erstligaspiele pro Saison im frei empfangbaren Fernsehen laufen.

Vierjährige Dopingsperre: Vušković trainiert wieder mit

Zwei Monate vor Ablauf seiner Dopingsperre darf Mario Vušković beim Hamburger SV am Dienstag (15 Uhr) erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Ein Ereignis, das der Klub und die Anhänger seit vier Jahren herbeigesehnt haben, Trainer Merlin Polzin hat deshalb die Einheit sogar in das Volksparkstadion verlegt.

„Wir haben nichts Besonderes geplant. Wir versuchen, ihm einen sehr wertschätzenden Moment am Dienstag zu geben“, hatte Polzin schon vor dem Spiel bei RB Leipzig (0:5) gesagt. Es gehe darum, nicht zu sehr das Ganze in den Mittelpunkt zu stellen. „Ich glaube, er freut sich einfach extrem darauf, wenn er wieder in der Kabine sein darf, wenn er mit den Jungs vor dem Training, nach dem Training, im Kraftraum ist, in der Kabine einfach Zeit verbringt, Spaß zusammen hat.“

Für Vušković wird der 15. September 2026 in jedem Fall ein ganz besonderer Tag sein. Sein Fall sorgte für Aufsehen. Ende des Jahres soll eine Dokumentation dazu herauskommen. Seit dem 15. November 2022 durfte er nicht mehr mittrainieren, nachdem bei einer Trainingskontrolle die verbotene Substanz Erythropoetin (Epo) im Urin des Kroaten nachgewiesen worden war. Er beteuert weiterhin seine Unschuld.

Todeswünsche und Rassismus: Die hässliche Seite der großen HSV-Familie

Rassismus, Todeswünsche, Bedrohungen von Familien: Einige HSV-Fans sorgen mit ihrem Verhalten im Netz für Entsetzen. Verein und Fanszene müssen reagieren, kommentiert t-online-Hamburg-Redakteur Florian Boldt.

Wieder 0:5: HSV erlebt peinliches Debakel in Leipzig

Erst 0:5 gegen Mainz, nun auch 0:5 bei RB Leipzig: Der HSV hat in der Bundesliga den nächsten schweren Rückschlag erlebt und steckt früh in der Saison in der Krise. Nach der deutlichen Niederlage am dritten Spieltag steht der HSV als Tabellenletzter weiter ohne Punkt da. Das Torverhältnis beträgt 0:12. Es ist der schlechteste Bundesligastart der Vereinsgeschichte.

Tidiam Gomis (17.) und Antonio Nusa (28.) brachten die Leipziger bereits in der ersten Halbzeit auf Kurs. RB hatte zuvor zwei bittere Niederlagen in Bremen und Como kassiert. Willi Orban (72.), Christopher Nkunku (74.) und Romulo (77.) erhöhten nach der Pause zum 5:0.

Der HSV kam zunächst ordentlich ins Spiel und störte Leipzig früh im Aufbau. Ungenaue Zuspiele und Ballverluste machten es den Gastgebern zusätzlich schwer. Den ersten Treffer erzielten dennoch die Gastgeber. In der zweiten Halbzeit fand der HSV deutlich besser ins Spiel, konnten ihre Druckphase aber nicht in einen Treffer ummünzen. Vor allem Moffi, der zur zweiten Halbzeit für Poulsen ins Spiel gekommen war, sorgte in der Offensive für mehr Gefahr. Ein Treffer gelang jedoch auch ihm nicht. Stattdessen erhöhte Leipzig weiter, der HSV hatte schließlich kaum noch etwas entgegenzusetzen.

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