Das Privatleben der neuen Union-Trainerin
Marie-Louise Eta und ein besonderer Termin in wenigen Wochen
13.04.2026 – 12:22 UhrLesedauer: 3 Min.
Sie schreibt Geschichte: Marie-Louise Eta ist die erste Cheftrainerin einer Männermannschaft in den fünf größten Fußballligen der Welt. Wie tickt sie privat?
Seit Jahren führt ihre Karriereleiter steil nach oben: Marie-Louise Eta beendete ihre Profikarriere mit 26 Jahren – und war zu diesem Zeitpunkt schon dreifache Meisterin und Champions-League-Siegerin. Doch sie entschied sich, vom Platz an die Seitenlinie zu wechseln, machte sich als Nachwuchstrainerin beim SV Werder Bremen und beim DFB einen Namen. Im Frühjahr 2023 erhielt Eta die Pro-Lizenz – als einzige Frau ihres Jahrgangs.
Eine Bezeichnung, die ihr schon vor einiger Zeit entgegenschallte, als sie interimsweise als Co-Trainerin an der Seitenlinie der Profimannschaft stand. Sie habe „Gänsehaut“ bekommen, sagte sie damals über diesen lautstarken Moment von den Rängen. Doch auch die negativen Kommentare gingen nicht spurlos an ihr vorbei. „Zu Beginn habe ich privat sehr viele positive Nachrichten bekommen, die ich auch gelesen und beantwortet habe. Irgendwann habe ich dann den Fehler gemacht, dass ich unter einem Medienbericht die Kommentare gelesen habe. Da gab es viele negative Reaktionen. Mittlerweile lese ich mir sowas nicht mehr durch. Davon mache ich mich frei“, sagte sie dem „Tagesspiegel“ in einem Interview.
Privat steht ihr dabei stets jemand zur Seite, der selbst als Fußballlehrer arbeitet: Benjamin Eta. Ihr elf Jahre älterer Ehemann betreibt eine eigene Fußballschule in Bremen, trainierte bereits Mannschaften wie den Bremer SV, Weiche Flensburg oder TeBe Berlin. Eben jene Station in Berlin-Charlottenburg sorgte dafür, dass Marie-Louise und Benjamin Eta nach Jahren der Fernbeziehung mal in einer gemeinsamen Stadt arbeiten konnten.
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