Erneute Diskussionen um Manuel Neuer

„Ich bin heute nicht für den Bundestrainer zuständig“


08.04.2026 – 00:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Manuel Neuer ragte in Madrid heraus. (Quelle: IMAGO/Alberto Gardin/imago)

Manuel Neuer spielt gegen Real Madrid groß auf. Die Rufe nach einer Rückkehr im Nationalteam werden umgehend wieder größer.

Der Schlussmann hielt mit mehreren starken Paraden den 2:1-Sieg der Bayern fest – und verhinderte anfangs einen Rückstand. Eine Leistung, die vor allem wegen seines stolzen Alters von 40 Jahren verwundert. Max Eberl aber war keinesfalls überrascht. „Ich bin nicht erstaunt, er spielt schon die ganze Saison auf dem Niveau“, lobte der Sportvorstand den Torhüter in den Katakomben des Estadio Santiago Bernabéu. „Er weiß, wo er zu stehen hat. Er hat uns in der einen oder anderen Situation gerettet.“

Auf eine ganz bestimmte Nachfrage hatte Eberl dabei allerdings keinerlei Lust. Als ein mögliches Comeback in der Nationalmannschaft thematisiert wurde, grätschte der Sportvorstand dazwischen: „Ich bin heute nicht für den Bundestrainer zuständig.“

Zuvor hatte sich Christoph Kramer als TV-Experte bei Prime Video klar positioniert. „Er ist nach wie vor der beste Torhüter der Welt. Das wird, solange er spielt, auch so bleiben“, sagte der Weltmeister von 2014. Mit Blick auf die WM 2026 würde er Neuer wieder ins DFB-Tor holen, „wenn ich mir die deutsche Mannschaft malen müsste“.

Ob Neuer über den Sommer hinaus noch Fußball spielen wird, ist unterdessen ebenfalls offen. Die Bayern würden gerne verlängern, das bekräftigte Eberl am Dienstagabend erneut. „Manu möchte die Spiele im April machen. Er braucht keine großen Argumente mehr liefern. Er soll nur gesund und mutig bleiben“, sagte der Sportvorstand der Münchener. „Dann werden wir uns zusammensetzen.“

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