Neuer zur Rot-Situation um Díaz
„War ein bisschen sinnlos“
Aktualisiert am 05.11.2025 – 12:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Der deutsche Rekordmeister hat dank der Tore von Luis Díaz PSG besiegt. Der Offensiv-Star sah jedoch auch Rot. Ein Detail zu der Situation störte Manuel Neuer.
Kurz vor dem Pausenpfiff hatte der Kolumbianer nach einem Ballverlust zur „südamerikanischen Doppelgrätsche“ angesetzt, wie Prime-Experte Mats Hummels es nannte. Hakimi musste an seinem 27. Geburtstag bitterlich weinend ausgewechselt werden, Díaz flog nach VAR-Eingriff vom Platz.
Im Anschluss an die Partie wurde viel über den Platzverweis für Díaz diskutiert. Die Meinung der einen: klare Rote Karte, Díaz steigt viel zu hart ein. Die Meinung der anderen: Wenn sich der Gefoulte, PSG-Verteidiger Achraf Hakimi, nicht so schwer verletzt hätte, wäre es bei einer Gelben Karte geblieben.
Bayerns Torhüter Manuel Neuer sagte im Anschluss an den erfolgreichen Abend seines Teams zur diskutierten Szene bei Amazon Prime: „Ich habe die Situation natürlich nur von Weitem gesehen, deshalb halte ich mich da zurück. Mir wurde nur gesagt, es war jetzt kein ganz hartes Foul, also Rot-würdiges Foul. Ich weiß nicht, ob das jetzt überhart war, das muss man dann sehen.“
Was Neuer viel mehr fuchste, war eine Aktion von Schiedsrichter Maurizio Mariani, die ihn selbst betraf. Nachdem sich der Unparteiische die Szene von Hakimi und Díaz auf dem Bildschirm angesehen hatte, zitierte er den Torwart der Bayern zu sich. Mariani wollte den Kapitän der Münchner über die Rote Karte informieren – für den Keeper unverständlich.
„Meiner Meinung nach war es ein bisschen sinnlos, weil er mir einfach nur die Entscheidung mitgeteilt hat“, so Neuer, der ausführte: „Also, dann soll er ihn vom Platz stellen, aber er braucht jetzt nicht mich aus dem Tor zu holen. Dafür haben wir ja den Kapitän, der auf dem Pitch ist, und mit dem kann man das dann kommunizieren.“ Bei den Bayern wäre dies dann der Stellvertreter Joshua Kimmich gewesen.











