Mehr als 100 Freier für seine Frau

Er nannte sich „das Monster“

30.03.2026 – 19:47 UhrLesedauer: 1 Min.

Zwei Hells-Angels-Jacken (Symbolbild): Früher soll der mutmaßliche Täter ein ranghohes Mitglieder der Rocker gewesen sein. (Quelle: Franziska Kraufmann/dpa/dpa-bilder)

Jahrelang soll ein Schwede seine Frau prostituiert – und sogar online Anzeigen geschaltet haben. Auch den Freiern droht Strafe.

In Schweden hat die Staatsanwaltschaft einen Mann wegen mehrfacher Vergewaltigung, Missbrauch und Zuhälterei angeklagt. Das berichtet die schwedische Nachrichtenagentur TT. Der Mann soll seine Ehefrau zu Sex mit mindestens 120 Männern gezwungen haben.

Die Frau hatte den Mann im Oktober 2025 angezeigt – in der Folge kam es zu einer Festnahme. Der Beschuldigte soll seine Frau mehrfach bedroht, Treffen mit Freiern überwacht und die Einnahmen für sich behalten haben. Insgesamt sollen sich die Taten über einen Zeitraum von drei Jahren abgespielt haben. Die Freier sollen aus ganz Schweden gekommen sein.

Laut Anklage sollen sich die Taten sowohl persönlich als auch über das Internet abgespielt haben. Er soll seine Frau dafür unter Drogen gesetzt haben, von denen sie später abhängig wurde. Laut der Anklageschrift soll der Mann ihr gedroht haben, sie zu verbrennen und ihr die Finger abzuschneiden. Er soll sich selbst „das Monster“ genannt haben.

Der Mann soll früher ein ranghohes Mitglied des Rocker-Clubs Hells Angels gewesen sein. Seine Frau zeigte ihn im Oktober 2025 selbst bei der Polizei an – woraufhin er festgenommen wurde. Die Vorwürfe bestreitet er.

Nun droht auch den Freiern eine Strafe: In Schweden ist der Kauf von Sex verboten. Der Verkauf hingegen bleibt straffrei.

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