Heftiger Gewinneinbruch
Katastrophale Bilanz: Porsche-Chefs gehen bei Boni leer aus
11.03.2026 – 17:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Für Porsche war 2025 ein Jahr zum Vergessen. Der Autobauer riss eine ganze Reihe von Zielen. Die Manager spüren die Folgen im Geldbeutel.
Die schlechten Jahreszahlen von Porsche haben auch für das Management Folgen: Die Vorstände des Sport- und Geländewagenherstellers erhalten für 2025 keinen Jahresbonus. Für alle Manager und Managerinnen, die im vergangenen Jahr dem Gremium angehörten, wies der Vergütungsbericht des Stuttgarter Unternehmens in dieser Zeile null Euro aus.
Die Vergütung von Porsche-Vorständen setzt sich aus Grundgehalt und einem variablen Teil zusammen. Der Jahresbonus soll Anreize schaffen, „ambitionierte Ziele zu verfolgen“ und so die Ertragskraft des Unternehmens zu stärken. Die Höhe des Bonus ist unter anderem an bestimmte Finanzkennzahlen gekoppelt und hängt davon ab, inwieweit die für das jeweilige Geschäftsjahr gesetzten Ziele erreicht wurden. Die Ziele legt der Aufsichtsrat fest.
Für seine zwei Jobs an der Spitze von Volkswagen und Porsche erhielt Oliver Blume im vergangenen Jahr gut 7,4 Millionen Euro. Davon kamen etwa 1,9 Millionen Euro von Porsche. Die Summe umfasst neben dem Grundgehalt auch die Altersvorsorge und langfristige Zahlungen, unter anderem für den Porsche-Börsengang. 2024 hatte er noch rund drei Millionen Euro mehr verdient. Seit Jahresbeginn konzentriert sich Blume auf den Chefposten bei Volkswagen, in Stuttgart-Zuffenhausen hat Michael Leiters übernommen.
Die Milliardenkosten für die Verbrenner-Verlängerung haben den Gewinn des Sportwagenbauers Porsche 2025 größtenteils aufgezehrt. Das Ergebnis nach Steuern brach im Vergleich zum Vorjahr um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein. 2024 waren es noch fast 3,6 Milliarden. Der Umsatz sank um fast ein Zehntel auf rund 36,3 Milliarden Euro.










