Sie sorgte sich um die Pferde

Mallorca: Kutscher beschimpft Deutsche als Neonazi


30.08.2026 – 02:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Screenshot aus dem Video zeigt den Moment, als der Kutscher mit Wasser spritzte. (Quelle: instagram/@xeniadenise)

Auf Mallorca ist es zu einem Zwischenfall mit einem Kutscher gekommen. In einem Streit mit einer deutschen Touristin soll er handgreiflich geworden sein.

Ein Kutscher auf der Ferieninsel Mallorca beschäftigt nicht nur Nutzer der sozialen Medien, sondern jetzt auch die spanische Justiz, wie die „Mallorca-Zeitung“ berichtet. In einem Video war zu sehen, wie er eine deutsche Touristin beschimpft und sogar angegriffen hat.

Die Frau hatte nach eigenen Angaben wiederholt versucht, ihm verstehen zu geben, dass er seinen Pferden Wasser geben soll. Er sei dann ausfallend geworden und habe sie als „Neonazi“ und „Fleischesserin“ beschimpft. „In Palma gibt es immer noch abgemagerte durstige Pferde! Ich habe einen Besitzer gefragt, ob er seinem Pferd etwas zu trinken geben kann, daraufhin ist er komplett ausgerastet“, schrieb die Influencerin Xenia Denise auf Instagram.

  • Tödlicher Fall in Spanien: So gefährlich sind Kutschfahrten für Pferde

Frau: Er hat mir auch ins Gesicht gefasst

In dem Video ist zu sehen, wie sie wiederholt auf ihr Anliegen hinweist. Dann holt der Kutscher eine Plastikflasche mit Wasser und spritzt ihr ins Gesicht. „Übrigens hat er mir tatsächlich mit seinen Händen auch ins Gesicht gefasst“, schrieb sie.

Im Video | Die ganze Auseinandersetzung im Video

Player wird geladen

Offenbar hat es auch Sprachbarrieren gegeben, wie in dem Video zu sehen ist. Unklar ist, ob es bereits vor den Aufnahmen eine Auseinandersetzung gegeben hat. Denise wollte mit ihrem Beitrag auf die Situation von Kutschpferden aufmerksam machen, die oft stundenlang kein Wasser bekämen.

Der Vorfall soll jetzt vom städtischen Mobilitätsdezernat geprüft werden, so die Zeitung. Erst dann wolle man entscheiden, welche Folgen es für den Kutscher geben könnte.

Tierschützer kritisieren Kutschpferde

Kutschpferde: In Sevilla sind sie bereits verboten. (Symbolbild) (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/jose maria hernandez antona/imago)
Share.
Exit mobile version