Conference League

Mainz bebt: FSV schreibt Europa-Geschichte


Aktualisiert am 19.03.2026 – 20:49 UhrLesedauer: 2 Min.

Völlig losgelöst: Mainz‘ Posch (vorn) jubelt mit Teamkollege Weiper. (Quelle: IMAGO/Gerhard Schultheiß/imago-images-bilder)

Die 05er setzen sich im Rückspiel gegen Sigma Olmütz durch und erreichen die Runde der letzten Acht im Europapokal. Die Entscheidung fällt in der zweiten Halbzeit.

Der FSV Mainz 05 hat Vereinsgeschichte geschrieben. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer gewann im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League mit 2:0 (0:0) gegen Sigma Olmütz (Tschechien) und steht damit zum ersten Mal überhaupt unter den letzten Acht eines europäischen Wettbewerbs. Das Hinspiel war 0:0 ausgegangen.

Stefan Posch (46.) und Armindo Sieb (83.) trafen am Donnerstagabend zum Erfolg des FSV, die dazu für eine gute Viertelstunde in Überzahl spielten, nachdem Olmütz‘ Peter Barath Gelb-Rot gesehen hatte.

Die Mainzer machten gleich Druck. Phillip Tietz scheiterte aus leicht spitzem Winkel am aufmerksamen Olmütz-Torwart Jan Koutny (5.), Nelson Weiper köpfte aus aussichtsreicher Position direkt in die Arme des Torhüters (9.). Auf der Gegenseite hatte Danijel Sturm die erste Gelegenheit für die Gäste. Der Slowene zielte jedoch nicht genau genug.

Mainz blieb in der Folge die bessere Mannschaft. Auch ein Versuch aus 18 Metern von Phillipp Mwene, der knapp am Tor vorbeiflog, sowie ein Kopfball von Weiper führten jedoch nicht zur ersehnten Führung.

Für die sorgten die Gastgeber dann direkt nach der Pause. Keine Minute war nach Wiederanpfiff gespielt, da flankte Paul Nebel in den Strafraum und der aufgerückte Innenverteidiger Stefan Posch ließ Koutny mit einem platzierten Kopfball keine Abwehrchance. Für den Österreicher war es das erste Tor in einem Pflichtspiel für Mainz.

Das Fischer-Team suchte die schnelle Entscheidung. Das Fehlen von Kreativspieler und Ausnahmefußballer Amiri kompensierte der Tabellen-13. der Bundesliga gut. Mainz machte weiter Druck. Vor allem der sehr aktive und auffällige Tietz sorgte immer wieder für Alarm im und rund um den gegnerischen Strafraum. Knapp zehn Minuten nach dem 1:0 kam der 28-Jährige erst mit einem Pass zum frei stehenden Weiper nicht durch und schoss dann aus guter Position über das Tor.

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